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Erbendorf/Pfaben
Lebensretter aus der Luft
Dreitägiger Bergwacht-Lehrgang im Steinwald
Erbendorf/Pfaben. (njn) Der Steinwald ist seit Mittwoch Schauplatz eines dreitägigen Luftrettungs-Lehrgangs der Bergwacht-Regionen Bayerwald und Fichtelgebirge. Unter der Leitung des verantwortlichen Ausbilders Armin Leuchter aus Bergkirchen trainieren rund 50 ehrenamtliche Bergwachtangehörige die Luftrettung im unwegsamen Gelände. Ziel der Übung ist die schnelle und sichere Windenbergung.
Im Einsatz dabei: ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel aus Roth vom Maschinentyp Eurocopter (EC) 135 mit Außenwinde. Der Steinwald mit seinem schwierigen Gelände und den verschiedensten Felsenformationen bildet für die Lebensretter aus der Luft ein ideales Übungsterrain. Laut Armin Leuchter müssen bei einer Windenbergung von Verletzten in diesem Gelände Bergretter und Hubschrauberbesatzung Hand in Hand arbeiten, um den Einsatz ohne Komplikationen verlaufen zu lassen: "Denn nur die ständige Übung kann im Ernstfall die Sicherheit aller Beteiligten garantieren." Am Anfang standen die Kontrolle der Ausrüstung und eine Sicherheitsunterweisung der Bergwachtler, die sich auch als "Opfer" zur Verfügung stellten. Start- und Landeplatz war das Haus der Bergwacht in Pfaben, Einsatzschwerpunkt die nahe Felsenformation "Zipfeltanne".Dort wurden die Luftretter mit der Winde vom Eurocopter zu den Verletzten hinabgelassen. Sie mussten dabei den Luftrettungs-Bergesack vorbereiten und die Verunglückten "flugtauglich" einpacken. Je nach Gesundheitszustand der "Opfer" wurden sie alleine oder samt Retter nach oben gezogen und zur weiteren Versorgung zum Landeplatz geflogen. Beim ganzen Einsatz gilt: "Die Kommunikation unter den Beteiligten muss stimmen."
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