Von Clemens Fütterer |
28.07.2010
| Netzcode: 2428188 | 1789 Mal gelesen.
Sparkasse: Nach Scheitern nun die Suche nach Alternativen
Kommentar von Clemens Fütterer
"Gut für die Region." Unter diesem Motto treten die Sparkassen auf. Nur die zweitbeste Lösung wäre eine Fusion der Sparkasse Oberpfalz Nord mit der Sparkasse Regensburg (und vielleicht Schwandorf). Denn dieser Schritt stünde auch für ein grandioses Scheitern der Nordoberpfälzer Sparkassen bei der Aufgabe, die Zukunft selber zu bestellen.
Wir erinnern uns: 2005 stand die Sparkasse im Landkreis Tirschenreuth am Abgrund. Die Stadtsparkasse Weiden sprang allein in das Finanzloch, nachdem die Vereinigten Sparkassen im Kreis Neustadt/WN eine Dreier-Fusion zur Sparkasse Nordoberpfalz in letzter Minute platzen ließen. Aus welchen Gründen auch immer. Lokale Egoismen bringen erneut eine regionalpolitische, nordoberpfälzische Lösung zu Fall.
Über das Profil der Sparkassen lässt sich trefflich diskutieren. Die öffentlichen Gewährsträger versuchen "ihre" Sparkassen seit jeher als eine Art regionale Förderbank zu instrumentalisieren: für propperes Sponsoring und günstige Kommunaldarlehen ebenso wie für waghalsige Firmenkredite.
Von Clemens Fütterer |
28.07.2010
| Netzcode: 2428188 | 1789 Mal gelesen.
Sparkasse: Nach Scheitern nun die Suche nach Alternativen
Kommentar von Clemens Fütterer
In den Verwaltungsräten wachen vor allem Kommunalpolitiker und verdiente Parteifreunde. Die Sparkasse Oberpfalz Nord zählt rund 30 Aufseher, die Vereinigten Sparkassen Neustadt/WN noch 20. Ist ein Aufsichtsgremium mit 30 Köpfen effizient? Der Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Oberpfalz Nord, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, blitzte mit dem Bemühen, den aufgeblähten Verwaltungsrat zu verkleinern, auf ganzer Linie ab.
Kommt es nun 2011 - mangels Alternativen - zu einer Fusion mit der Sparkasse Regensburg, erfolgen dort die Weichenstellungen. In der Donaumetropole sitzen dann die Entscheider. Sicher, auch die Regensburger wollen in der nördlichen Oberpfalz (gute) Geschäfte machen. Gerade deshalb ist die Erwartung, dass mit dem Zusammengehen der wirtschaftsstarke Süden endlich den schwachen Norden stützt, sehr optimistisch.
Vor etlichen Jahren war viel von der Generation Kohl die Rede. Jener Generation, die nie einen anderen Kanzler erlebt hatte als Helmut Kohl. Es dauerte 16 Jahre, bis die Bundesbürger seiner
mehr...
"Es ist die Wirtschaft, Dummkopf", lautete einst ein Wahlkampfspruch des Präsidentschaftskandidaten Bill Clinton. Der Slogan half dem Demokraten, den Republikaner George H. Bush senior aus dem Weißen
mehr...
China gilt als das Land schlechthin, das seinen Gästen mit ausgesuchter Höflichkeit begegnet. Es sei denn, der Besucher trifft Anstalten, sich in die "inneren Angelegenheiten" einzumischen. Da kennt
mehr...
Markus Söder ist ein Mann mit erstaunlicher Wandlungsfähigkeit. Das ist sicher einer der Gründe, warum Ministerpräsident Horst Seehofer so große Stücke auf den Franken hält. Das Duo passt gut
mehr...