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Amberg
Ein Kreis schließt sich
Udo Eisenacher und Franz Rösch in der A.K.T.-Galerie
Als vor nicht allzu langer Zeit mehrere Amberger Künstler in Meiningen ausstellten, wurde mit dort ansässigen Malerkollegen eine Art "Gegenbesuch" vereinbart. Seit Donnerstag stellen nun Udo Eisenacher und Waldemar Franz Rösch aus der einstigen Kulturhochburg ihre Werke in der A.K.T.-Galerie aus.Für letzteren ist es sozusagen ein Heimspiel, ist er doch in Amberg aufgewachsen und zur Schule gegangen. Studiert hat Waldemar Franz Rösch dann in Nürnberg, unter anderem bei Prof. Günter Dollhopf. Damit schließt sich ein Kreis, wie A.K.T.-Laudator Hans Graf meint, denn gerade erst hatte Dollhopf-Sohn Gerd im A.K.T. seine Foto-Arbeiten ausgestellt.
Die gezeigten Rösch-Werke zeichnen sich durch ein hohes Maß an Detailverliebtheit in den abstrakt-geometrischen Formen aus, in denen kontrastreiche Farben, meist in Pastelltönen, aber auch in kräftigerer Ausprägung vorherrschen. Er bevorzugt verschiedenen Techniken, vom Farbholzschnitt über Mischtechniken bis hin zu Acryl auf der klassischen Leinwand. Mit den oft an Stadtpläne erinnernden Kompositionen weist der Künstler auf eine gewisse Heimatlosigkeit hin. "Es ist egal, in welcher Stadt ich lebe und arbeite," sagt er, "ich würde überall die selben Bilder malen".
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