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Angemerkt
Nicht um
jeden Preis
Wer sich zu einer Gesprächsrunde über die Entwicklungschancen der Innenstadt externe Experten einlädt, darf sich nicht über gut gemeinte Vorschläge wundern, die im Moment vielleicht nicht ins Konzept passen. Johann Schmalzl hat am Montagabend nichts anderes getan, als sich laut Gedanken darüber zu machen, was ganz aktuell für die Altstadt am besten wäre. Zwangsläufig handelt es sich dabei um eine möglichst rasche Wiederbelebung des einstigen Kaufhauses Forum, von der ganz Amberg profitieren würde.
Natürlich hat Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer Recht, wenn er sagt, dass die Stadt auch bei anderen Leerständen erpressbar wäre. Nur: Der einstige Storg ist ob seiner Bedeutung mit einer anderen Immobilie in keinster Weise zu vergleichen. Die Stadt hätte zudem die Möglichkeit, entschieden darauf hinzuweisen, dass es sich bei einem Kauf der Liegenschaft um eine einmalige Ausnahme handelt.
Doch die Realität sieht anders aus: Der Stadt fehlt das Geld, um an der Bahnhofstraße Eigentümerin werden und das offensichtlich fertige Konzept aus der Schublade holen zu können. Die 5,5 Millionen Euro, die Manfred Reichholf von der Gesellschaft RMI haben möchte, sind des Guten viel zu viel - selbst wenn dieser schon einmal sieben Millionen verlangt hat und der Verkehrswert des Gebäudes vor knapp fünf Jahren bei der Versteigerung mit über neun Millionen Euro angegeben wurde.
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