Wehleidige Gesänge enttäuschter Unionsfürsten
Kommentar von Alexander Pausch
Inzwischen hat sich die Tonlage geändert. Reihenweise singen Unions-Ministerpräsidenten "Angie, du bist wunderbar, aber ist es nicht Zeit auf Wiedersehen zu sagen?" Die sich unverstanden fühlenden und enttäuschten Mittfünfziger sehen keine Chance mehr auf einen Aufstieg nach Berlin. "All die Träume, die wir festhielten scheinen sich in Luft auflöst zu haben", könnten sie ihre Gefühlslage in Anlehnung an die Rolling Stones hinausschreien.
Die nachrückenden Unions-Länderfürsten gehören einer anderen Generation als Angela Merkel an. Jünger als sie, haben diese eine andere Karriereplanung. Und am Ende könnte deren Loyalität mehr der eigenen Zukunft und weniger der Unionsfrontfrau gehören. Dann heißt es tatsächlich: Angie, es ist Zeit, auf Wiedersehen zu sagen.







