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Wegweisendes Energiekonzept im HPZ
Bayerisches Wirtschaftsministerium fördert neues System mit Blockheizkraftwerk und Hackschnitzelheizung
Irchenrieth. (fz) Im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) startet ein von vom Institut für Energietechnik an der Hochschule Amberg begleitetes Demonstrationsobjekt. Es zeigt auf, wie Energiekostensenkung und Klimaschutz miteinander vereinbar sind. Eine Million Euro werden in ein neues Heizsystem mit Blockheizkraftwerk und Hackschnitzelheizung investiert. Das bayerische Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben großzügig.Anstoß vom Professor
Obwohl sich das HPZ schon lange bei Energiekosten von 335 000 Euro im Jahr, davon alleine 213 000 Euro für Gas, Gedanken gemacht habe, sei es der "Schubs" von Professor Dr. Markus Brautsch von der Hochschule Amberg-Weiden gewesen, der uns mit seinem Konzept restlos überzeugte, sagte HPZ-Geschäftsführer Helmut Dörfler am Mittwoch, als ihm Brautsch zusammen mit Marion Goetz von der Innovationsberatung beim Wirtschaftsministerium den Zuwendungsbescheid über 250 000 Euro überbrachte.
"Ich stehe hier für zehn Mitarbeiter, die am Konzept beteiligt sind. Wir haben als Ist-Zustand am HPZ steigende Energiekosten, viel Verbrauch und relativ alte Anlagen vorgefunden", erläuterte Dörfler. Man habe mehrere mögliche Lösungen ökologisch und wirtschaftlich bewertet und letztendlich habe sich der Verbund von Kraftwärmekoppelung und Biomasse herauskristallisiert. Das sind im Einzelnen ein Erdgas-Blockheizkraftwerk, Hackschnitzel- und Gasheizung. Dadurch wird im Jahr eine Energiekosteneinsparung von 55 000 Euro erreicht und der CO2-Ausstoß um 45 Prozent reduziert.
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