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Angemerkt
Stadtrat hat
letztes Wort
Wortlos und enttäuscht verließen sie den Sitzungssaal. Die Anwohner der Lipowsky- und Destouchestraße hätten es als direkte Nachbarn der Wallmenich-Schwesternschaft natürlich gerne gesehen, wenn sich keine Mehrheit für die Planungen am Mariahilfberg gefunden hätte. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen.
Am 26. Juli ist es die Aufgabe der Stadträte, einen verbindlichen Beschluss zu fassen. Die Wortführer dürfen also noch hoffen, denn die Zeiten, in denen die Empfehlungen eines Fachgremiums im Rathaus abgenickt wurden, sind längst vorbei. Zu sehr haben sich in der jüngsten Vergangenheit die Mehrheitsverhältnisse verändert. Zudem muss noch die Frage geklärt werden, ob tatsächlich keine Prozesslawine auf die Stadt zukommen kann.
Rechtsexperte Dr. Harald Knerer-Brütting gab zwar Entwarnung, jedoch "unter Vorbehalt". Und CSU-Mann Helmut Weigl machte kein Geheimnis aus seiner Sicht der Dinge, bevor auch er für das Projekt plädierte: "Ich bin als Stadtrat verpflichtet, Schaden von der Stadt abzuwenden. Ich werde nicht sehenden Auges zustimmen, wenn Schadensersatzforderungen anstehen."
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