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Parkstein
Touristenattraktion Erde
Europaministerin Emilia Müller sieht sich in der Geschäftsstelle des Geoparks um
Parkstein. (hjs) Bayerns Europaministerin Emilia Müller besuchte den Sitz des Trägervereins des Geoparks Bayern-Böhmen. Schon 40 Gemeinden beteiligen sich am Aufbau des Geoparks. "Erfreulich, dass sich jetzt der gemeinnützige Trägerverein gegründet hat als Voraussetzung zur Förderung mit EU-Mitteln", stellte der Gast aus Brüssel gleich Geld in Aussicht.
Landrat Simon Wittmann erinnerte an die Vorgeschichte: "Am tiefsten Bohrloch der Welt bei Windischeschenbach entstand 1998 das Geo-Zentrum an der KTB als Informations- und Begegnungsstätte für Wissenschaft, Schule und Öffentlichkeit. Aber unsere Region ist so reich an touristischen Veranstaltungsmöglichkiten, zum Beispiel hier in Parkstein mit einem der schönsten Geotope Deutschlands. Das alles dürfen wir zusammen mit dem Geo-Zentrum nicht in einen Topf werfen. Deshalb haben wir 2001 das Projekt des grenzüberschreitenden Bayerisch-Böhmischen Geoparks der Landkreise Bayreuth, Neustadt/WN , Tirschenreuth und Wunsiedel in Kooperation mit dem Geo-Zentrum an der Kontinenentalen Tiefbohrung und den Regionen Karlsbad und Pilsen ins Leben gerufen.Das Geo-Zentrum an der KTB sei eine moderne Bildungsstätte, die sich der Erde als zentralem Thema widmet. Wittmann: "Wir haben ganz schnell gemerkt, dass das nicht ausreicht, um den Tourismus in Schwung zu bringen."
Die Geschäftsstelle des binationalen Geoparks mit Leiter Dr. Andreas Peterek wurde vor einigen Jahren nach Parkstein gelegt. Nun wurde dort der Trägerverein gegründet.
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