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Angemerkt
Amberg darf
sich freuen
Die Wehrpflicht steht auf dem Prüfstand, die Personalvertreter und Gewerkschaften befürchten drastische Stellenstreichungen bei der Bundeswehr. Zehntausende zivile Arbeitsplätze könnten wegfallen. Fast zeitgleich plant die Bundesregierung einen Abbau von 10 000 Beamtenjobs bis zum Jahr 2014. Die Anzeichen verdichten sich, dass der Bund bald als krisensicherer Arbeitgeber ausgedient hat.
Umso wohltuender klingt die jüngste Meldung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, in absehbarer Zeit zusätzliches Personal einzustellen. Zwar geht es "nur" um zehn Arbeitsplätze, doch das entspricht in der Amberger Behörde einem Plus von 20 Prozent. Ein Wert, den im Stadtgebiet derzeit kein Unternehmen vorweisen kann.
Angesichts der Sparzwänge wäre es bedauernswert, aber durchaus nachvollziehbar gewesen, wenn die Bundesanstalt nicht nur dem in die Jahre gekommenen Bau an der Merianstraße, sondern auch dem Dienstort den Rücken gekehrt hätte. Doch die Verantwortlichen haben sich bewusst dafür entscheiden, in Amberg zu bleiben. In wirtschaftlich harten Zeiten kann es keine bessere Nachricht geben.
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