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Angemerkt
Der Vorteil
des Ambergers
Die Einzelhändler und Geschäftsleute aus der Innenstadt können aufatmen. Auf dem ehemaligen SVG-Gelände wird sich ein reiner Lebensmittelmarkt niederlassen, der mit nur maximal fünf Prozent seines Sortiments mit ihnen in Konkurrenz treten darf.
Außerdem kündigt Unternehmer Dietrich Mickan an, auch in dem geplanten Gebäude für Verwaltungen und Dienstleister der Altstadt keine Ärzte abspenstig machen zu wollen, wie es an der Fleury- und der Marienstraße der Fall war.
Das Areal an der Nürnberger Straße ist wegen seiner Nähe zur Autobahn perfekt für Investoren aus dem fränkischen Raum, für die Amberg noch ein weißer Fleck auf der Landkarte ist. Auch in diese Richtung müssen und werden die Überlegungen gehen.
Denn es muss das Ziel sein, Arbeitsplätze nicht innerhalb Ambergs auf Kosten der Innenstadt zu verschieben, sondern sie neu entstehen zu lassen. Mickan hat das versprochen und sein Wort gilt.
Das ist der Vorteil, wenn ein alteingesessener und renommierter Einheimischer zum Käufer des letzten Filetstücks wird. Nichts gegen auswärtige Investoren, doch diese sind manchmal zwangsläufig eine unbekannte Größe. Wozu das im schlimmsten Fall führen kann, ist mit nur einem Wort schnell erklärt: Forum!
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