KAB und DGB Hand in Hand
Gemeinsamer Info-Stand gegen "Kopfpauschale"
Windischeschenbach. (ab) Auf breite Zustimmung stieß der Informationsstand von KAB-Ortsverband und DGB-Ortskartell, um die Bevölkerung über die geplante Kopfpauschale zu informieren und um für ein solidarisches Gesundheitssystem der Zukunft zu werben. Zahlreiche Bürger nutzten die Gelegenheit und trugen sich in die Unterschriftenlisten ein. Selbst eine Wandergruppe aus Niedersachsen zeigte mit ihrer Unterschrift, dass sie gegen die "Kopfpauschale durch die Hintertür" ist.Wie Manfred Haberzeth, Mitglied der Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenversicherung, informierte, wird die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nach Ansicht des DGB-Ortskartells zu Unrecht als das Ende der Kopfpauschale interpretiert. "Die konkreten Planungen lassen einen solchen Schluss nicht zu. Vielmehr muss von der Fortsetzung des Vorhabens in kleineren Schritten gerechnet werden". Wie Haberzeth betont, wird jetzt geplant, auf eine Zusatzprämie umzusteigen. "Der Anfang ist bereits gemacht und es wird nicht lange dauern, dann wird er wohl von allen Kassen erhoben. Da aufgrund der Haushaltslage der Bundeszuschuss eingefroren werden soll gehtes jetzt um die Frage, wie eine Deckung über eine Prämie, die zwischen 25 und 30 Euro betragen würde, ermöglicht werden kann." Damit seien niedrige Einkommen ungleich stärker belastet.
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