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Das Bett steht mitten im Café
Ensemble Zentral zeigt "Nächstes Jahr - gleiche Zeit" - Gefeierte Premiere
Amberg. Es ist schon eine komische Situation. Ein Mann, eine Frau und alle Jahre wieder eine Liebesnacht. Ist doch nichts dabei? Na ja, die beiden sind verheiratet - aber nicht miteinander. Sie haben sich getroffen, haben sich mit aufgespießten Steakstücken zugeprostet und dann ist es passiert. Ganz zufällig!Gar nicht zufällig haben sich am Montagabend viele Zuschauer im oberen Stock des Café Zentral eingefunden. Sie wollen bei der Premiere von "Nächstes Jahr - gleiche Zeit" dabei sein. Dort präsentiert bereits zum siebten Mal das Ensemble Zentral mit seinem Regisseur Herbert Hottner ein außergewöhnliches Stück.
In der Mitte steht das Bett - unübersehbar. Das ist der Spielplatz! Hier wird getollt und geschmollt, geliebt, geredet, gelitten und geweint. 25 Jahre Leben hat der kanadische Schriftsteller Bernard Slade in seiner Komödie verpackt. Das Auf und Ab, das Streben und Staunen, das Entwickeln und das Suchen. Drei Stunden lang ist das Publikum dabei, wenn Doris und Georg sich treffen. Die beiden sind ein hübsches Paar. Sie jung und charmant. Er attraktiv und potent. Aber erst einmal liegen sie im großen Bett. Über der einen Nachttischlampe hängen bunte Boxershorts, aus der Schublade baumeln Socken. Ein verstörter Blick auf die Seite, der zweite Blick unter die Decke und dann das erschreckte Staunen. Wie konnte das passieren?
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