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Metropolregion Goldener Tourismus

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Von Jürgen Herda  |  20.05.2010  | Netzcode: 2331038  |  94 Mal gelesen.

Im Glanz herausragender Leistungen

Jüdische Kultur an der Handelsstraße: Zwischen Alltag und Extremen - Händler, Handwerker und Gelehrte

Drittgrößte Synagoge der Welt: 1892 wurde in
Drittgrößte Synagoge der Welt: 1892 wurde in Pilsen das reich ornamentierte Gebäude Max Fleischers im neoromanischen Stil mit maurischen Anklängen eingeweiht (Sady Petatrícátniku 11). Bild: Herda
Etwas vom Glanz herausragender Leistungen jüdischer Intellektueller wie des Rabbi Löw am Hof Kaiser Rudolfs II. oder der Prager Literaten von Weltrang, Franz Kafka, Max Brod und Franz Werfel, fiel auch auf die Goldene Stadt Prag. Sie dankte es ihren jüdischen Mitbürgern meist ebenso wenig wie Nürnberg dem berühmten Talmud-Gelehrten Mordechaj ben Hillel Aschnekenasi, der zusammen mit 627 Leidensgenossen beim Pogrom von 1298 ermordet wurde.

Dass die hebräische Druckerei von Sulzbach aus Werke über die Goldene Straße nach ganz Europa exportierte, gehört zu den Höhepunkten jüdisch-christlichen Miteinanders.

Den Tiefpunkt markieren die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die die Nazis im Konzentrationslager Flossenbürg verübten. Jüdischer Alltag spielte sich seit der Römerzeit zwischen diesen Extremen ab. Händler und Handwerker trugen mit ihrem Geschick zum Wohlstand der Region bei.

In der nördlichen Oberpfalz etwa genossen die Meister der Spiegelherstellung einen exzellenten Ruf.

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