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Die fairste
Kommentar von Thomas Kosarew
Lösung
Die Resonanz war überwältigend, als Ende 2009 das Volksbegehren für einen strengeren Nichtraucherschutz um Unterschriften warb. Teilweise mussten an den Eintragungs-stellen lange Wartezeiten in Kauf genommen werden. Das Ergebnis überraschte wenig: Das Minimum von zehn Prozent an Unterstützern wurde in allen Regierungsbezirken klar übertroffen. Insgesamt trugen sich fast 1,3 Millionen Menschen in die Listen ein.
Das sind Zahlen, die Bräu Reinhold Kummert und Festwirt Josef Hirsch nicht ignorieren können. Doch auch ihre Sicht der Dinge ist nachvollziehbar. Letztendlich läuft die Diskussion auf eine Fragestellung hinaus: Was ist höher anzusiedeln? Wirtschaftliche Interessen oder der Schutz der Gesundheit? Eine Antwort darauf wird jeder finden - Raucher wie Nichtraucher. Es ist die fairste Lösung, das Volk entscheiden zu lassen. Das Ergebnis wird die unterlegene Partei akzeptieren müssen.
Statt Bürokratie
mal bürgernah
Von Thomas Amann Ostern legt dem verkaufsoffenen Sonntag im Frühjahr 2011 ein dickes Ei ins Nest. So sieht es auf den ersten Blick aus. Doch, das stimmt nicht ganz. Auch eine städtische Vorgabe macht das Thema schwierig. In Amberg sind die verkaufsoffenen Sonntage nämlich an gleichzeitig stattfindende Märkte gebunden. Im Frühjahr ist das der Krüglmarkt, im Herbst ist es die Michaeli-Dult, die quasi Voraussetzung für die Erlaubnis zur Öffnung der Läden sind.
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