"Letztes Filetstück" ist verkauft
SVG trennt sich von Gelände an Nürnberger Straße - Stillschweigen über Investor
Amberg. Der Name des Investors ist noch streng geheim, doch mittlerweile steht offiziell fest: Es gibt einen Käufer für das ehemalige SVG-Gelände. Das bestätigte ein Sprecher der Straßenverkehrs-Genossenschaft Bayern, die an der Nürnberger Straße bis Anfang des Jahres 2008 einen Autohof und eine Tankstelle betrieb.Die künftige Bebauung des Grundstücks hatte in den vergangenen Monaten wiederholt für viele Diskussionen gesorgt. Zunächst beabsichtigte die Edeka-Gruppe einen Lebensmittelmarkt mit bis zu 2500 Quadratmetern Nutzfläche. Doch diese Planung stieß vor allem bei Ambergs Einzelhändlern auf Ablehnung. Ihr Vorsitzender Rupert Natter (CSU) sprach ganz offen von der "Verschwendung des letzten Filetstücks".
Die Frage, was mit dem Areal geschehen soll, musste Mitte April völlig neu gestellt werden. OB Wolfgang Dandorfer teilte damals auf Nachfrage mit, dass die Taurus GmbH aus München, die auf dem Gelände aktiv werden wollte, "als Interessent ausgeschieden" ist. Unabhängig vom Namen des Investors sprach sich der OB gegenüber der Amberger Zeitung erneut dafür aus, an der Idee festzuhalten, vor den Toren der Stadt einen reinen Lebensmittelmarkt zu errichten, der bis zu fünf Prozent auch anderes - und damit Innenstadt-relevantes - Sortiment im Angebot haben darf. Reinen Fachmärkten erklärt Dandorfer weiterhin eine Absage.
Wer an der Nürnberger Straße neuer Eigentümer ist, wollten zum jetzigen Zeitpunkt weder der OB noch der SVG-Sprecher mitteilen.
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