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Bamberg
"Alles für den Menschen"
Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg in Bamberg
Bamberg. Ob ein Versprecher zukunftsweisend ist? Von der "Modellregion Nürnberg" sprach beim Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg die Europapolitikerin Doris Pack. Die Veranstaltung verzeichnete einen neuen Teilnehmerrekord mit 900 Besuchern. In Bamberg überwogen die fränkischen Entscheidungsträger, die Oberpfälzer machten sich rar. 2009 war Amberg der Gastgeber.
Der Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß hörte genau hin, als sein Bamberger Kollege Andreas Starke die Landesgarten-Ausstellung (Bamberg ist 2012 der Ausrichter) als Möglichkeit der Stadtentwicklung pries. Und Starke lobte die Verknüpfung von Stadt und Landkreis Bamberg beim Tourismus-Marketing.Wie die HAW Amberg-Weiden strahlt auch die dortige Universität mit knapp 10 000 Studenten auf die gesamte Region Bamberg aus: mit einer ähnlichen Philosophie, nämlich als Uni "in der Region verankert, aber international vernetzt" zu sein.
Gutmenschen in der EU
Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch stellte klar, dass er von der Einmischung der (Bundes-)Politik in die Freiheit von Wissenschaft und Forschung nichts hält. Die Ausgliederung von Hochschulen müsse ausschließlich wissenschaftsorientiert erfolgen. "Dies ist nicht Sache von Politikern." Heubisch versicherte die Förderung der Metropolregion Nürnberg durch "gezielte Investitionen". Doris Pack zeigte auf, wie mit dem Argument der Subsidiarität die 16 Bundesländer selbst sinnvolle Bildungs- und Hochschul-Initiativen der EU blockierten. Als Beispiel für Überregulierung nannte MdEP Pack jenen griechischen EU-Kommissar, der dem Salz im Brot an den Kragen wollte. "Der kennt nur Weißbrot und versteht nichts von deutscher Brotkultur. Wir müssen die EU vor solchen Gutmenschen retten."
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