Von Alexander Pausch |
26.04.2010
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Flossenbürg
Mahnung für künftige Generationen
Gedenkakt zur Erinnerung an Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg vor 65 Jahren
Flossenbürg. Mit einem feierlichen Gedenkakt haben am Sonntag Überlebende, Angehörige von Opfern und Politiker an den 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg (Kreis Neustadt/WN) durch amerikanische Truppen erinnert. Die Reden waren geprägt von dem Wunsch und der Hoffnung, dass die Jugend die Erinnerung bewahren möge.
Trauermarsch ins "Tal des Todes" Zum Abschluss des Gedenkaktes am Sonntag zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationlagers Flossenbürg (Kreis Neustadt/WN) vor 65 Jahren versammelten sich Überlebende, Angehörige von Opfern, Diplomaten und Politiker, unter ihnen Innenminister Joachim Herrman (CSU, rechts), im "Tal des Todes", um Kränze in Erinnerung an die Todesopfer des Konzentrationslagers Flossenbürg niederzulegen. (Seite 3) Bild: tr
"Ich zähle zu den ,Kindern des Holocaust', da ich 1939 nur 13 Jahre alt war", sagte der ehemalige Häftling Dr. Leon Weintraub in seiner bewegenden Ansprache. "Somit gehöre ich mit meinen 84 Jahren zu den jüngeren unter den Überlebenden." Er verwies darauf, dass es in "absehbarer Zeit kaum noch Augenzeugen" geben werde. Deshalb sei diese Gedenkstätte so wichtig, auch als "Mahnmal und Lehrstätte für künftige Generationen".
Fünf Jugendliche, die an der internationalen Jugendbegegnung mit Teilnehmern aus Deutschland, Israel, Belgien, Polen und Tschechien teilgenommen hatten, bedankten sich bei den Überlebenden für die "offenen Gespräche". Sie wandten sich nacheinander in den Sprachen Englisch, Hebräisch, Arabisch, Deutsch, Tschechisch, Polnisch und Französisch an die rund 500 Gäste. Sie versprachen nicht nur das Gedenken zu wahren, sondern betonten auch: "Wir alle teilen ein Ziel: Wir wollen eine Welt ohne Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus schaffen."
Rund 60 Überlebende waren diesmal nach Flossenbürg gekommen, allerdings mussten einige wegen der Luftraumsperrung oder aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben. Sie begrüßte Gedenkstädten-Leiter Jörg Skriebeleit an den Fernsehgeräten in England, Belgien und Israel ebenso wie die Gäste in der ehemaligen Lagerküche zur "zahlenmäßig größten und bedeutendsten Gedenkveranstaltung, die je in Flossenbürg stattgefunden hat".
Von Alexander Pausch |
26.04.2010
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Flossenbürg
Mahnung für künftige Generationen
Gedenkakt zur Erinnerung an Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg vor 65 Jahren
Einhellig war der Appell der Redner, Rechtsextremismus und Gewalt entgegenzutreten. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, mahnte, dass "Verfolgung, Gewalt und Mord gesellschaftliche Vorstufen haben: Wegschauen ist eine davon." Sie betonte: "Genau aus diesem Grund sei es unerlässlich, die Erinnerung an die Vergangenheit wach zu halten." Die Geschichte verpflichte, laut "nein" zu sagen. Ähnlich äußerte sich Romani Rose, der Vorsitzende des Zentralrats deutscher Sinti und Roma, sowie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU).
"Es gibt Überlebende, denen es sehr schlecht geht, arm und kränklich leben sie unter großen Entbehrungen", sagte Weintraub und mahnte: "Ich wende mich jetzt an alle Behörden und Organisationen mit der Bitte, diesen Menschen die letzten Lebensjahre erträglicher zu machen durch entsprechende Hilfsmaßnahmen." Zudem fügt er hinzu: "Es handelt sich ja nicht mehr um viele."
Von Alexander Pausch |
26.04.2010
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Flossenbürg
Mahnung für künftige Generationen
Gedenkakt zur Erinnerung an Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg vor 65 Jahren
Die Enkelin von US-General George S. Patton, Helen Patton, sang zum Abschluss, begleitet vom Weidner-Blechbläser-Ensemble, das bekannte englischsprachige Lied "Amazing Grace" ("Bewundernswerte Gnade"), ehe die Gäste gemeinsam ins sogenannte "Tal des Todes" zogen, um die Toten zu ehren und dort Kränze niederzulegen.
Der milde Herbst und Winterbeginn im vergangenen Jahr hat die Zahl der Panneneinsätze beim ADAC 2011 sinken lassen. Die «Gelben Engel» halfen bei knapp 4,07 Millionen Pannen, wie der Automobilclub am Dienstag in München mitteilte.
Der milde Herbst und Winterbeginn im vergangenen Jahr hat die Zahl der Panneneinsätze beim ADAC 2011 sinken lassen. Die «Gelben Engel» halfen bei knapp 4,07 Millionen Pannen, wie der Automobilclub am Dienstag in München mitteilte.
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Der milde Herbst und Winterbeginn im vergangenen Jahr hat die Zahl der Panneneinsätze beim ADAC 2011 sinken lassen. Die «Gelben Engel» halfen bei knapp 4,07 Millionen Pannen, wie der Automobilclub am Dienstag in München mitteilte.
Der milde Herbst und Winterbeginn im vergangenen Jahr hat die Zahl der Panneneinsätze beim ADAC 2011 sinken lassen. Die «Gelben Engel» halfen bei knapp 4,07 Millionen Pannen, wie der Automobilclub am Dienstag in München mitteilte.
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