- Seite 1
- Seite 2
Schwandorf/Nittenau
Mit der Viola am ersten Pult
Pianist Stefan Mickisch (47) wechselt im Singrün-Orchester das Fach - Mozart lässt grüßen
Schwandorf/Nittenau. Saiten statt Tasten. Kenner der Szene registrierten mit Überraschung, dass der bekannte Pianist Stefan Mickisch beim Konzert des Orchesters Singrün in der Nittenauer Regental-Halle die Viola spielte. Das Geheimnis lüftete sich schnell im Gespräch mit dem Musiker. Er begann vor etwa eineinhalb Jahren mit der Bratsche und findet großen Gefallen daran.
Ganz "unbeleckt" war Stefan Mickisch natürlich nicht, was Streichinstrumente angeht. Im Alter von acht Jahren begann der Unterricht bei seinem Vater, wirkte er im Orchester des Gauß-Gymnasiums und bei Kammerkonzerten mit. Auch seinen Bruder Christian verschlug es in diese "Richtung". Was dann folgte, ist nicht nur der Fachwelt bekannt. Stefan Mickisch startete eine Karriere als Pianist, die ihn weltweit bekannt machte. Seine Heimatstadt Schwandorf hat der 47-Jährige nie aus den Augen verloren, im Gegenteil. Hier fühlt er sich ebenso wohl wie in Wien.Faszinierende Atmosphäre
Doch warum die Viola? Vor etwa eineinhalb Jahren nahm Mickisch eine entsprechende Anregung von Reinhold Tietz auf und betrat Neuland insofern, als die Bratsche eine Quinte tiefer gestimmt ist als die Violine. Seinem Naturell folgend, "kniete" sich der Schwandorfer in die neue Aufgabe "hinein".
Und dann kam Lutz Landwehr von Pragenau. Die Aussicht, beim Singrün-Orchester mitzuwirken, faszinierte Stefan Mickisch, zumal Tschaikowskys "Pathetique" auf dem Programm der Konzertreihe stand. Die Viola wurde ab diesem Zeitpunkt zur ständigen Begleiterin, zu der er in seiner freien Zeit griff.
- Seite 1
- Seite 2







































































