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Mantel
Kleine Ruhepause für die Seele
Musik und Gedanken zum Karfreitag - Konzertbesucher spenden für Kinderkrebshilfe
Mantel. (sei) Sechs junge Frauen bereiteten den Konzert-Besuchern am Karfreitag in der evangelischen St.-Peter-und-Paul-Kirche eine große Freude. Sie sorgten für eine "Ruhepause für die Seele". Musik und Texte waren zwar dem Karfreitag angepasst, verbreiteten aber doch Hoffnung auf Erlösung.
Ulrike Wiesner stellte das Programm vor. Sie wies darauf hin, dass neben den Werken einiger älterer Komponisten überwiegend Musik und Liedtexte jüngerer Verfasser mit neuen geistlichen Liedern zur Aufführung kommen. Wiesner eröffnete an der Orgel das Programm mit dem Stück "Zwischen Himmel und Erde" von Albert Frey (geboren 1964), gesungen von Renate Buchfelder.Gefühle in Worte gefasst
Erika Piehler hatte für ihren Auftritt an der Orgel ein Stück von Reimund Hess gewählt mit dem Titel: "Es gibt immer ein Stückchen Welt, das man verbessern kann - sich selbst". Gisela Prölß ist zwar von Beruf Anlageberaterin, schreibt aber seit einigen Jahren meditative Texte. Unter dem Stichwort Karfreitag hatte sie Gefühle wie Hoffnungslosigkeit, Trauer und Einsamkeit, aber auch den Trost im Glauben in Worte gefasst. Zuversicht strahlte das Orgelstück von Albert Frey "Herr, ich komme zu dir", gespielt von Erika Piehler, aus. Um "Schmerz und Liebe " kümmerte sich dann erneut Autorin Prölß. Darauf folgte die Sonatina von Johann-Sebastian Bach, gespielt von Ulrike Wiesner an der Orgel. Elke Wiesner und Annette Punzmann begleiteten mit Altflöten. Mit dem Hinweis darauf, dass Sterben ein guter Lehrmeister ist, weil es uns auf das Leben vorbereitet, machte Prölß die Zuhörer nachdenklich. "Du bist mein Zufluchtsort" von Michael Ledner brachten dann Erika Piehler Renate Buchfelder sowie Ulrike Wiesner und Elke Wiesner zu Gehör. Als sehr harmonisch erwies sich das Hess-Lied "Auch unsere Seele benötigt Ruhepausen auf dem Weg" , gespielt von Piehler. "Gerade in dunklen Tagen brauchen wir ein Licht, wir leben und gehen weiter", las Prölß wieder einen eigenen Text. "Lascia ch'io pianga" von Georg Friedrich Händel präsentierte Wiesner (Orgel) zusammen mit Piehler (Posaune) bevor Prölß mit weiteren Meditationstexten aufwartete.
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