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Von (sei)  |  19.03.2010  | Netzcode: 2244768  |  296 Mal gelesen.
Mantel

Oetzinger führt Selbsthilfe

Zweiter Bürgermeister löst Günter Sparrer als Chef des Unterstützungsvereins bei Sterbefällen ab

Mantel. (sei) Wie Vorsitzender Günther Sparrer in der Generalversammlung im Gasthaus Krink berichtete, ist das Sterbegeld der Manteler Selbsthilfe insolvenzgeschützt und Hartz-IV-sicher. Es sei kein Kapitalstock da, der eingefordert werden könnte. Bei einem Sterbefall werde ein Euro einkassiert und das Sterbegeld an die Hinterbliebenen ausbezahlt.

Die Leistung der Selbsthilfe werde es immer geben, selbst wenn die Mitglieder zukünftig im Schnitt statt 85 sogar 110 Jahre alt werden sollten. Dazu sei es aber notwendig, dass jährlich immer so viele neue Mitglieder dazukommen wie andere wegsterben. Nur so könne das Umlageverfahren funktionieren.

Sparrer forderte die Mitglieder auf, Kinder, Enkel und auch Bekannte und Verwandte vom einmaligen System der Manteler zu überzeugen. Dem Sozialwerk gehören derzeit 1393 Mitglieder an. Hinterbliebene bekommen sofort nach einem Sterbefall 1280 Euro ausbezahlt. Lob galt Kassiererin Hilde Schätzler, die beim Einkassieren etwa 800 Haushalte aufsuchen musste.

Rechtzeitig beitreten



Wichtig ist eine Aufnahme vor dem 35. Geburtstag oder mit Kulanzregelung spätestens vor dem 40. Beitreten können alle Manteler und auch Lebenspartner, die nicht mehr im Ort wohnen. Auch Behinderte und deren Familien, die nirgendwo sonst einen Versicherungsschutz bekommen, können sich absichern.

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