Israels Politik zerstört Vertrauen auch bei engsten Freunden
Kommentar von Alexander Pausch
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| Armes Würstchen. Karikatur: Tomicek |
Die Ankündigung war nicht nur ungeschickt terminiert, wie der israelische Innenminister glauben machen möchte, sondern sie führt ins Zentrum des Streits zwischen Israelis und Palästinensern. Die Palästinenser blicken auf die Gebietsverluste von 1948 und verstehen daher die Grenzen bis zum Sechs-Tage-Krieg von 1967 als jene, die sie anerkennen wollen.
Dagegen ist für viele Israelis seit 1967 altes biblisches Land greifbar geworden. Bis zu einem Friedensschluss wollen sie durch den Siedlungsbau Tatsachen schaffen. Dies untergräbt nicht nur bei den Palästinensern das Vertrauen in die Aufrichtigkeit der israelischen Regierung, sondern auch bei den Freunden, die Israel womöglich noch dringend brauchen wird.








