Von (elu) |
10.03.2010
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Oberviechtach/Umland
Pro-Kopf-Umlage steigt etwas an
Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft einstimmig gebilligt - Kämmerer: "Wir arbeiten günstig"
Oberviechtach/Umland. (elu) Der Jahreshaushalt 2010 der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach steht und ist auf die Zustimmung aller Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung gestützt. Das Gremium billigte das doch recht umfangreiche Zahlenwerk, ohne dass es Änderungsvorschläge gegeben hätte.
Deutlich wurde indes aber auch, dass die allgemeine Finanzkrise die Kommunen nicht verschont hat. Die Gesamtumlage liegt bei 644 388 Euro und wird nach dem Verhältnis der Einwohnerzahlen der Mitgliedsgemeinden Gleiritsch, Niedermurach, Teunz und Winklarn aufgeteilt.
5377 Einwohner
Bei einem Bevölkerungsstand von insgesamt 5377 Personen am 30. Juni des vergangenen Jahres, ergibt sich ein Betrag von 119,84 Euro je Einwohner. Im Jahre 2009 mussten 112,46 Euro in Rechnung gestellt werden. Von geringerer Bedeutung ist die Investitionsumlage mit heuer 3,53 Euro (2009: 1,12 Euro). Es kommen diesmal insgesamt 19 000 Euro zusammen, die zur Bestreitung von Ausgaben im Vermögenshaushalt zweckgebunden sind. Es braucht wohl nicht besonders betont werden, dass die Verwaltungsumlage mit einer Gesamtsumme von 644 388 Euro die tragende Säule darstellt. Wie Kämmerer Sebastian Höcherl in seinem Vorbericht erwähnte, kassieren benachbarte Verwaltungsgemeinschaften eine Pro-Kopf-Umlage zwischen 94 und 160 Euro. Im Vergleich dazu bewegt sich die VG im Landkreis Schwandorf in der unteren Hälfte und darf daher als günstig betrachtet werden.
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Pro-Kopf-Umlage steigt etwas an
Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft einstimmig gebilligt - Kämmerer: "Wir arbeiten günstig"
Neben den vier Kommunen werden noch die beiden Grundschulverbände Teunz und Winklarn sowie der "Zweckverband zur Wasserversorgung der Schneeberger Gruppe" mitbetreut. Seit der Gründung 1974 war man noch nie gezwungen, Darlehen zur Finanzierung der Ausgaben zu beanspruchen. In diesem Zusammenhang muss allerdings auch gesagt werden, dass kein Liegenschaftsvermögen vorhanden ist. Das Dienstgebäude an der Bezirksamtsstraße steht im Eigentum des Freistaates Bayern. Die vorhandene, allgemeine Rücklage erreichte am 31. Dezember 2009 eine Höhe von 25 000 Euro. Beschäftigt werden derzeit 16 Beamte und Angestellte sowie zwei Raumpflegerinnen. Nachdem zahlreiche weibliche Mitarbeiterinnen nur Teilzeit arbeiten, bleiben rechnerisch 12,5 Arbeitnehmer.
Die Ausgaben sind diesmal veranschlagt (Personal- und Sachausgaben) mit 817 520 Euro. An Einnahmen werden voraussichtlich nur 76 083 Euro zur Verfügung stehen. Der nicht gedeckte Bedarf muss folglich auf die vier Mitgliedsgemeinden umgelegt werden, wie Höcherl überzeugend darlegte. Er wies darauf hin, dass die Finanzzuweisungen durch den Bayerischen Staat seit vielen Jahren fast gleich geblieben sind. Vor fünf Jahren konnten 92 601 Euro als Einnahme verbucht werden. Im Vorjahr waren es 90 100 Euro und für heuer ist mit einem Zuschuss von nur noch 89 779 zu rechnen.
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10.03.2010
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Oberviechtach/Umland
Pro-Kopf-Umlage steigt etwas an
Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft einstimmig gebilligt - Kämmerer: "Wir arbeiten günstig"
Die wenigen Anfragen aus dem Gremium wurden umfassend beantwortet. Nun war es Sache des Gemeinschaftsvorsitzenden, Bürgermeister Hans Sailer (Winklarn), über die erforderlichen Beschlüsse abzustimmen zu lassen. Neinstimmen gab es jeweils keine. Zunächst wurden der Finanzplan und das Investitionsprogramm bis zum 31. Dezember 2013 genehmigt. Gleiches galt für den Haushaltsplan, der im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 817 550 Euro und im Vermögenshaushalt mit 26 000 Euro auf beiden Seiten ausgeglichen ist.
Kassenkredit möglich
Auch gegen die Haushaltssatzung, die rückwirkend zum 1. Januar 2010 in Kraft treten wird, gab es keine Einwendungen. Diese sieht keine Darlehensaufnahme vor. Im Vermögenshaushalt sind auch keine Verpflichtungsermächtigungen eingeplant. Die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung waren weiter damit einverstanden, dass vorübergehend, längstens jedoch bis zum 31. Dezember ein Kassenkredit zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan bis zu einem Höchstbetrag von 100 000 Euro in Anspruch genommen werden darf.
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