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Angemerkt
Kinder sind
die Zukunft
"Eine Frau gehört an den Herd." Wer diesen Satz sagt, wird mit Recht als Chauvinist und Ewiggestriger beschimpft. Wer aber behauptet, dass ein Kind unter drei Jahren in eine Krippe soll, erntet nicht selten Verwunderung und Antipathie. Mädchen und Buben unter drei Jahren dürften nicht in einen Hort gebracht werden, sondern müssten bei der Mutter bleiben, bevor sie in einen Kindergarten gehen. Selbst Stadtpfarrer Markus Brunner bezeichnet das als Idealfall.
Dass es diesen längst nicht mehr flächendeckend gibt, liegt natürlich an der immer schwierigeren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber eine Krippe ist nicht nur dann für Eltern wichtig, wenn es um das Geldverdienen geht. Unter Gleichaltrigen entwickeln sich Kinder sicher nicht schlechter als unter Erwachsenen und oft sind es die Erzieherinnen, die mit geschulten Augen Vätern und Müttern wichtige Erziehungstipps geben können.
Die Pfarrei St. Georg hat längst begriffen, dass derartige Einrichtungen außerhalb der Familie unerlässlicher denn je sind. Neben dem Kindergarten an der Oberntrautstraße, dem Kindergarten Christkönig, der neuen Krippe, dem Kinderhort und dem integrativen Kindergarten St. Sebastian betreibt St. Georg gleich fünf Kindertagesstätten. Mehr hat im Stadtgebiet niemand zu bieten. Und auch unter den 770 Seelsorgeeinheiten der Diözese Regensburg ist St. Georg damit einsamer Spitzenreiter.
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