Von Thomas Kosarew |
03.03.2010
| Netzcode: 2220963 | 75 Mal gelesen.
Die richtige
Kommentar von Thomas Kosarew
Entscheidung
Als vor fünf Jahren die Arbeitslosen- und die Sozialhilfe zusammengeführt wurden, trafen die Verantwortlichen in der Region eine zukunftsweisende und damit richtige Entscheidung. Das damals völlig neuartige Konstrukt von Arbeitsagentur, kreisfreier Stadt und Landkreis war für viele gewöhnungsbedürftig, hat sich aber im Nachhinein bewährt.
Zusammen ist es den drei Trägern gelungen, die Zahl der Leistungsempfänger von 8147 auf aktuell 6867 zu reduzieren, 6523 Frauen und Männer in Einzelmaßnahmen gezielt auf die Berufswelt vorzubereiten und nicht weniger als 8012 ehemalige Hartz-IV-Empfänger zumindest vorübergehend wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das sind Inhalte, mit denen Erfolgsgeschichten geschrieben werden.
Die Alternative wären vor fünf Jahren zwei getrennte Arbeitsgemeinschaften gewesen - eine für die Stadt und eine für den Landkreis. Doch das hätte bedeutet, die Amberger Stadtmauern wieder hochzuziehen und die Tatsache zu missachten, dass die Region Amberg-Sulzbach längst ein gemeinsamer Wirtschaftsraum ist.
Von Thomas Kosarew |
03.03.2010
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Die richtige
Kommentar von Thomas Kosarew
Im Blickpunkt
42 Arbeitsplätze für über 50-Jährige
Amberg. (tk) Für das Jahr 2010 hat sich Sonja Schleicher ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Die von ihr geführte ARGE Amberg-Sulzbach möchte für mindestens 72 Hartz-IV-Empfänger, die älter als 50 Jahre alte alt sind, Arbeitsplätze finden. Erreicht werden soll das durch das bundesweite Förderprogramm "Perspektive 50 plus". Dass das Vorhaben realisierbar ist, verdeutlich ein Blick in die ARGE-Jahresbilanz für 2009. "Bereits im ersten Jahr ist das Ziel von 20 Integrationen mit tatsächlich erreichten 42 übererfüllt worden", freut sich Schleicher.
Kurzarbeit zeigt "schönes Gesicht"
Amberg. (tk) Im Zuständigkeitsbereich der Schwandorfer Hauptagentur für Arbeit, zu der auch die Region Amberg-Sulzbach gehört, waren vor dem Jahreswechsel 11 000 Mitarbeiter in Kurzarbeit beschäftigt. Diese Zahl nannte Verwaltungsdirektor Joachim Ossmann am Dienstag. Derzeit gelte das Modell noch für 7500 Frauen und Männer. Ossmann ist deswegen sehr froh darüber, dass die Kurzarbeit "ihr schönes Gesicht" zeigt, denn: "Sie schlägt nicht in Arbeitslosigkeit um."
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