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Stadtrat soll
Kommentar von Thomas Kosarew
entscheiden
Die Platzbetreiber und die Besucher sind sich einig. Sie alle hätten nichts gegen ein dreitägiges Altstadtfest. Im Gegenteil: Die Gastronomen plädieren aus Kostengründen für einen Start am Freitag und die Amberger haben das für das Jubiläumsjahr erstmals ausgedehnte Angebot dankend angenommen. Die Veranstalter der Amberger Congress Marketing (ACM) sind 2010 aber zur gewohnten Regelung zurückgekehrt, die offensichtlich überdacht werden muss.
Wenn sich partout niemand findet, der den Malteserplatz betreiben möchte, muss die Suche nach den Ursachen schnell beginnen. Die Platzmiete, die von der ACM bereits vor Beginn des Festes abgebucht wird, nennt übrigens keiner der ehemaligen Verantwortlichen am Malteserplatz als einen Hinderungsgrund. Und auch die Zusammenarbeit mit den Damen aus dem Kongresszentrum wird als harmonisch und konstruktiv beschrieben. Folglich muss der Fehler im System liegen.
Wenn renommierte Betreiber glaubhaft versichern, trotz besten Wetters nicht in die Gewinnzone fahren zu können, muss über eine Verlängerung des Festes auf drei Tage gesprochen werden. Eine Entscheidung von dieser Tragweite sollte zudem nicht hinter verschlossenen Türen und im kleinen Kreis bei der ACM getroffen werden. Ein derartiger Beschluss gehört grundsätzlich in den Stadtrat, wo öffentlich über alle Vor- und Nachteile diskutiert werden kann. Die Frage, ob es in Amberg einen weiteren Einkaufssonntag geben sollte, wurde erst im vergangenen Jahr nicht ohne Grund an die gewählten Volksvertreter übertragen.
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