Ein Sparkassenpräsident mit viel politischem Stallgeruch
Kommentar von Alexander Pausch
Statt einer Spitzenkraft aus dem Bankenbereich oder Sparkassenwesen haben die Kommunalpolitiker, die im Verbandsvorstand den Ton angeben, erneut einen der Ihren auf den Chefsessel gehievt.
Nicht nur deshalb startet Theo Zellner mit einer Anfangshypothek. Auch die Absprache, wonach der Oberbürgermeister von Erlangen, Siegfried Balleis (CSU), ihn in vier Jahren beerben soll, erweckt den Eindruck, dass es mehr um Pfründewirtschaft geht und weniger um die Wahl des besten Bewerbers.
Als Nachfolger des wegen des BayernLB-Debakels zurückgetretenen Siegfried Naser tritt der 61-jährige CSU-Politiker aus Cham ohnehin ein Amt mit Altlasten an. Zwar sind die Sparkassen nur noch Minderheitseigentümer bei der Landesbank, doch auch in diesem Jahr dürften auf die Sparkassen noch einmal Abschreibungen in Millionenhöhe zukommen.







