Von Wolfgang Houschka |
22.02.2010
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Grafenwöhr/Hirschau
Tiefschnee, Frost und ein König in Uniform
Vor 50 Jahren war Sergeant Elvis Presley in Grafenwöhr, Hirschau und Amberg - Seine Fans denken bis heute daran
Elvis und seine Kameraden: ein Foto aus dem Archiv des Kultur- und Militärmuseums Grafenwöhr. Bild: hfz
Es war ein eiskalter und langer Winter. So wie der, den wir momentan haben. Mit tiefem Schnee, klirrendem Frost. Vor einem halben Jahrhundert fuhr Elvis Presley mit seinem Jeep durch die Oberpfalz, machte in den ersten Wochen des Jahres 1960 in Städten wie Hirschau, Vilseck und Amberg zur großen Freude seiner Fans Station. Bilder und Autogramme sind bis heute aufbewahrt worden.
Der Soldat Elvis Presley aus Tupelo/Mississippi war im Winter 1958/59 schon einmal im Rahmen eines Manövers auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr gekommen. Anfang 1960 sorgte er abermals für Aufsehen und Massenandrang seiner Anhänger, die es nicht glauben mochten, dass ihnen der "Jailhouse Rock"-Megastar leibhaftig gegenüberstand.
Mit dem Jeep unterwegs
Das Nato-Manöver "Operation Snowshield" hatte im Januar begonnen. 14 Tage war der in Hessen stationierte Elvis im Schwarzwald eingesetzt, dann führte sein Weg herunter nach Bayern und direkt hinein in die verschneite Oberpfalz. Der König des Rock'n'Roll bezog ein Barackenquartier auf dem Übungsplatz Grafenwöhr und war ab dann viel mit seinem Jeep unterwegs.
Von Wolfgang Houschka |
22.02.2010
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Grafenwöhr/Hirschau
Tiefschnee, Frost und ein König in Uniform
Vor 50 Jahren war Sergeant Elvis Presley in Grafenwöhr, Hirschau und Amberg - Seine Fans denken bis heute daran
Am 26. Januar 1960 tauchte der damals 25-Jährige in Hirschau auf, wurde von dem AZ-Reporter Sepp Müller interviewt, lieferte sich eine Schneeballschlacht mit jungen Hirschauern, kehrte in einem Wirtshaus ein. Auch in Amberg liefen Jungen und Mädchen am Maxplatz zusammen, als der King gesichtet wurde. Auf eiligst herangeschaffte Bierdeckel schrieb er Autogramme und war fort, noch ehe die letzten seiner Anhänger eingetroffen waren. "Elvis ist da!": Diese Nachricht hatte sich seinerzeit wie ein Lauffeuer in Amberg verbreitet.
50 Jahre her. Der Legende nach soll Elvis auch in Schnaittenbach gewesen sein, manche wollen ihn sogar im Raum Nabburg und Schwarzenfeld gesehen haben. Das ist nicht verbrieft. Wohl aber seine Besuche in Weiden. Er kam in das damalige "Waldbierstüberl" an der Pressather Straße, wurde auch in einem Autohaus gesichtet. Am 20. Januar 1960 bekam der 1977 in Memphis/Tennessee gestorbene Rockstar auf dem Übungsplatz Grafenwöhr die Ernennung zum Acting Sergeant der US Army, am 11. Februar 1960 wurde er Sergeant. Sein Gehalt betrug ab dann 122,31 Dollar im Monat. Zu dieser Zeit hatte er Millionen Platten von Songs wie "Love me Tender", "King Creole" und "Teddy Bear" verkauft, besaß Geld wie Heu, verschenkte Autos, machte andere teure Präsente.
Von Wolfgang Houschka |
22.02.2010
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Grafenwöhr/Hirschau
Tiefschnee, Frost und ein König in Uniform
Vor 50 Jahren war Sergeant Elvis Presley in Grafenwöhr, Hirschau und Amberg - Seine Fans denken bis heute daran
Auch die Besuche Presleys in der Grafenwöhrer "Micky-Bar" blieben im Gedächtnis. Elvis kam immer wieder in das Lokal, gab dort sogar einmal ein kurzes Konzert. Das war allerdings bereits bei seinem ersten Grafenwöhr-Aufenthalt im Dezember 1958. Beim Auftritt, dem ausschließlich Bar-Personal beiwohnte, sang er Lieder wie "Hound Dog". Es war der einzige, den Presley jemals außerhalb der Vereinigten Staaten bestritt.
Er kam nie wieder
Unmittelbar nach seiner Rückkehr zum Einheitsstandort in Friedberg/Hessen war die Dienstzeit von Sergeant Elvis Presley beendet. Am 2. März 1960 kehrte der bis heute von Abermillionen Fans verehrte King of Rock and Roll in die Staaten zurück. Nicht lange darauf stand Elvis in dem Film "GI Blues" vor der Kamera. Er spielte sich selbst - einen in Deutschland dienenden Soldaten. Die Dreharbeiten fanden in den USA statt. Nach Europa kam er nie wieder.
Penzberg (dpa/lby) - Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat im oberbayerischen Penzberg ein neues Forschungs- und Produktionsgebäude in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat die Einrichtung etwa 140 Millionen Euro
Penzberg (dpa/lby) - Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat im oberbayerischen Penzberg ein neues Forschungs- und Produktionsgebäude in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat die Einrichtung etwa 140 Millionen Euro
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