Chicago
Playboy macht Zwangsdiät
Hugh Hefners Erben in Nöten: Medienkonzern soll gesundgeschrumpft werden
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| Playboy-Gründer Hugh Hefner posiert mit Blondinen. Bild: dpa |
Die Lizenzen in Asien vergibt künftig etwa der Spezialist IMG. Bereits in den Monaten zuvor hatte Flanders den Vertrieb und den Online-Handel aus der Hand gegeben. Er will sich auf die Gestaltung des Männermagazins und die daran hängenden Fernsehprogramme konzentrieren.
Im internationalen Mediengeschäft ist Playboy ein Zwerg. Die Wirtschaftskrise legte die Probleme schonungslos offen. Im Schlussquartal fiel der Umsatz von knapp 70 auf 61 Millionen Dollar. Der Verlust summierte sich auf knapp 28 Millionen Dollar. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war das aber schon ein Erfolg: Damals hatte Playboy ein Minus von 147 Millionen Dollar angehäuft. In der Wirtschaftskrise waren Auflage und Werbung gefallen, die Konzernführung reagierte mit einem Sparprogramm. Lichtblick bleibt das Lizenzgeschäft, bei dem Playboy anderen Firmen erlaubt, sein "Bunny"-Logo zu nutzen.
Die Lage ist derart dramatisch, dass zwischenzeitlich bereits Spekulationen kursierten, das Männermagazin werde ganz eingestellt. Hefner hatte das Männermagazin 1953 gegründet; mittlerweile erscheint es in fast 40 Ländern.
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