Von (spz) |
20.02.2010
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Wöllershof
Start für "Beschützte Wohngruppen"
Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft zieht in Wöllershof Bilanz - Diakonisches Werk geht in Weiden neue Wege
Dreimal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) kreises zu einer Vollversammlung. In der jüngsten Zusammenkunft im Bezirksklinikum berichteten die Abgesandten über ihre Tätigkeit während des vergangenen Quartals. Vorsitzender Thomas Fehr vom Sozialtherapeutischen Zentrum Weiden/Tirschenreuth informierte, dass das Projekt "Beschützte Wohngruppen" in Tirschenreuth mit 14 der 18 beantragten Plätze genehmigt wurde.
In der Soziotherapeutischen Wohnstätte für chronisch psychisch kranke und psychisch behinderte Menschen werden im beschützten Bereich Patienten betreut, um die man sich aufgrund eines richterlichen Unterbringungsbeschlusses kümmern muss. Der Spatenstich erfolge voraussichtlich im April, im Sommer soll Richtfest gefeiert werden. Wenn der Zeitplan eingehalten werden könne, werde das Haus im März 2011 eröffnet. Wie zweiter Vorsitzender und Geschäftsführer der Lebenshilfe Waldsassen, Berthold Kellner, berichtete, habe sich bei der Analyse der Oberpfälzer Einrichtungen gezeigt, dass noch zusätzlicher Bedarf bestehe.
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Wöllershof
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Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft zieht in Wöllershof Bilanz - Diakonisches Werk geht in Weiden neue Wege
Er stellte das Projekt "EXIN" vor, das in einer Hamburger Klinik bereits praktiziert werde. Dabei werden Ex-Patienten als Berater in die Arbeit des Fachpersonals eingebunden. Zur Finanzierung werde die PSAG einen Antrag an den Bezirk stellen. Dieser halte sich aber derzeit aufgrund der angespannten Finanzlage mit Ausgaben sehr zurück.
"Grenzen erleben"
Wie Vorsitzender Fehr bekannt gab, findet von 14. bis 18. Juli im Kellerfoyer der Max-Reger-Halle Weiden "Grenzen erleben 2010" statt, das mit einem Benefizkonzert eröffnet wird. Als Begleitveranstaltung sei ein Psychose-Seminar geplant. Die Schirmherrschaft werde Bezirkstagspräsident Franz Löffler übernehmen. Zur Finanzierung habe die Stadt Weiden bereits 1000 Euro zugesagt. Des Weiteren würden Gelder bei den Landkreisen und Gesundheitsämtern beantragt. Private Spenden seien willkommen. Die AOK und der Neue Tag unterstützen die Veranstaltung ebenfalls. Veranstalter ist die Caritas in Traunstein.
Diplom-Sozialpädagogin Gabi Raithel vom Gesundheitsamt Neustadt stellte die neue Homepage der PSAG vor. Die von ihr ausgearbeiteten Texte wurden vom Landratsamt ins Netz gestellt. Administrator sei Dr. Thomas Holtmeier. Die Seiten seien unter der Internet-Adresse www.psag-nordoberpfalz.de abrufbar.
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Wöllershof
Start für "Beschützte Wohngruppen"
Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft zieht in Wöllershof Bilanz - Diakonisches Werk geht in Weiden neue Wege
Neue Wege möchte das Diakonische Werk gehen. Diplom Sozialpädagoge Markus Friedrich stellte das Projekt "Integrationsfirma" vor. Ziel sei, arbeitslosen Schwerbehinderten und psychisch Kranken, die im normalen Arbeitsleben keine Anstellung mehr finden, zu beschäftigen. Die Firma soll auf zehn Stellen ausgelegt werden, wobei der Behindertenanteil zwischen 40 und 50 Prozent liegen werde. Tätigkeitsschwerpunkte seien Hausmeistertätigkeiten, Begleit- und Abholdienste, Betreuung von Wohnungen oder Familiengräbern während sich die Inhaber in Urlaub befinden und Sozialumzüge. Das Gründungsgutachten belege gute Chancen für das Projekt. Ziel sei, soziale Dienstleistungen und Tätigkeiten mit "legalem Personal" auszuführen. Die Angestellten werden sozialversichert und sozialpädagogisch betreut. Betriebssitz der "Kirchlichen Dienstleistungsagentur" ist Weiden.
Startschuss im Sommer
Einzugsbereich der Tätigkeiten ist zehn Kilometer rund um Weiden. Die Planungszeit ist auf 24 Monate ausgelegt. Die Arbeitszeiten sind unterschiedlich und bestehen in der Endausbaustufe aus 400-Euro-Basis-Jobs sowie einigen Halbtags- und Ganztagsstellen. Der Startschuss fällt voraussichtlich im Juni oder Juli dieses Jahres. Die Preisgestaltung für die Dienstleistungen variiere von 12,50 bis 15 Euro. Der Prüfungsausschuss habe am 27. Januar das Projekt einstimmig befürwortet. Auch die PSAG-Mitglieder stimmten zu.
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