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Keine Frage
Kommentar von Thomas Kosarew
der Tradition
Zwei Vereine, zwei offensichtlich in keinster Weise zu vereinbarende Standpunkte - dazwischen die Stadt als einzig möglicher Vermittler. Hinter der Zukunft des Amberger Eishockeys steht mehr denn je ein Fragezeichen, denn eines ist allen Beteiligten klar: Auf Dauer wird höchstens einer der Clubs überleben können.
Die ERSC-Mitglieder gehen davon aus, dass es sich dabei um ihren Verein handeln wird, und verweisen aus ihrer Sicht mit Recht auf die 60-jährige Tradition. Doch der ERSC, der 1950 gegründet worden ist, ist nicht mehr der ERSC von heute. Damals gab es einen großen Verein, der sich dem Wintersport grundsätzlich verpflichtet fühlte. Es gab Eistänzer, Eiskunstläufer, Eisstockschützen, sogar Eisschnellläufer und Eishockeyspieler, die seit dem Verkauf des Stadions im Jahre 1999 an die Stadt alleine übrig geblieben sind und damit im Grunde nur ein Jahr älter sind als der EC 2000.
Dennoch ist es nur zu gut zu verstehen, wenn die Mitglieder ihren Verein nicht einfach zu Grabe tragen möchten, um ein neues Konstrukt auf dem EC aufzubauen. Doch wie lautet die Alternative? Weitermachen wie bisher? Jeder Club soll sich und seinem Schicksal selbst überlassen bleiben? Das kann es auch nicht sein, beinhaltet diese Variante doch die latente Gefahr, dass eines Tages vielleicht sogar beide Vereine von der Bildfläche verschwinden - das wäre das Schlimmste, was Ambergs Eishockey passieren könnte.
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