Register für Behandlungsfehler verdient Unterstützung
Kommentar von Alexander Pausch
Die anonymen Daten würden sehr schnell einen Überblick darüber liefern, wo und warum es bei Behandlungen immer wieder hakt, ohne dass ein einzelner Mediziner an den Pranger gestellt wird. Entsprechend könnte dann gegengesteuert werden - etwa durch für alle verpflichtende Schulungen oder entsprechende Ärzterundbriefe. Wie dringend notwendig dies ist, zeigen Umfragen unter niedergelassenen Medizinern und Qualitätsstudien.
Dass Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe getroffen aufschreit, überrascht nicht. Hoppe versteckt sich und die seinen ohnehin lieber hinter der vermeintlichen Therapiefreiheit, als dass die Ärzte einer objektiven Qualitätskontrolle unterziehen würde. Zu einer Verringerung der Fehler oder gar zur Vorbeugung trägt die Haltung des Ärztepräsidenten nicht bei.







