Oberpfalznetz.de > Mitreden > Kommentare > Iran spielt geschickt mit den Nerven westlicher Politiker

  • Seite 1
  • Seite 2
Von Alexander Pausch  |  08.02.2010  | Netzcode: 2185895  |  187 Mal gelesen.

Iran spielt geschickt mit den Nerven westlicher Politiker

Kommentar von Alexander Pausch

Iran, Iran, Iran - wie ein alter Gassenhauer wird dieses Thema seit Jahren immer wieder bei der Münchner Sicherheitskonferenz gespielt. Doch die Melodie erfreut niemanden. Es sind die altbekannten Dissonanzen, die im "Bayerischen Hof" Jahr für Jahr aufs Neue für schwere Missstimmung sorgen.

Beiden Seiten gelingt es nicht, neue Impulse zu setzen, die es ihnen ermöglichen würden, ein wirkliches Gespräch zu führen. Deshalb kann auch kein Vertrauen entstehen. Die Art und Weise, wie das Regime in Teheran sein jüngstes Kooperationsangebot zur Urananreicherung präsentierte und später mit einer Drohung anreicherte, ist nur ein weiteres trauriges Beispiel dafür. Allerdings lässt auch der Westen so manches Mal Kreativität vermissen. So könnte die Einbindung Irans durch die Nato als Partner in Afghanistan helfen, Vertrauen aufzubauen - auf der Liste der Partner, die Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in München nannte, fehlte der unmittelbare Nachbar des kriegsgebeutelten Landes am Hindukusch im Gegensatz zu anderen Atommächten aus der Region.

  • Seite 1
  • Seite 2
zum Thema

München

Iranische Pirouetten vor dem Ballsaal

Streit um Atomprogramm überlagert Sicherheitskonferenz - Lieberman warnt vor Krieg

Obwohl der Konflikt um das iranische Atomprogramm nicht auf der Tagesordnung der 46. Münchner Sicherheitskonferenz stand, schaffte es das Regime aus Teheran, die Agenda des Wochenendes zu bestimmen. mehr...

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:

Ihre E-Mail-Adresse:
Ihr Kennwort:

Noch nicht Mitglied im Oberpfalznetz?

Dann registrieren Sie sich hier!
Zum Artikel: Frankreichs Stromlücke muss auch uns elektrisieren

Frankreichs Stromlücke muss auch uns elektrisieren

Kommentar von Stefan Zaruba

Verrückte Situation in Europa: Der Atomriese Frankreich braucht Strom aus dem Aussteiger-Land Deutschland. Und obwohl auch hierzulande der Winter mit Rekordtemperaturen zuschlägt und wir es uns mehr...

Noch nicht das letzte Wort

Kommentar von Wilhelm Amann

Stimmt, eigentlich sollte eine Brückenlösung direkt an der Stelle des jetzigen Bahnübergangs geprüft werden. Doch der Vorschlag, der eine Überquerung der Bahn nur ein paar Meter daneben vorsieht, mehr...
Zum Artikel: Ein Lohnzuwachs täte allen gut, Arbeitnehmern und Volkswirtschaft

Ein Lohnzuwachs täte allen gut, Arbeitnehmern und Volkswirtschaft

Kommentar von Alexander Pausch

Die Forderung der IG Metall nach 6,5 Prozent mehr Lohn stößt naturgemäß auf viel Zustimmung im Gewerkschafts- und Arbeitnehmerlager, sorgt bei Arbeitgebern aber für heftiges Kopfschütteln. Doch mehr...
Zum Artikel: 60 Jahre auf dem Thron: Die Queen toppt alle

60 Jahre auf dem Thron: Die Queen toppt alle

Kommentar von Albert Franz

Vor etlichen Jahren war viel von der Generation Kohl die Rede. Jener Generation, die nie einen anderen Kanzler erlebt hatte als Helmut Kohl. Es dauerte 16 Jahre, bis die Bundesbürger seiner mehr...