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04.02.2010  | Netzcode: 2181397  |  96 Mal gelesen.

Straße frei für Freizeitsportler

Bundeswehr schließt Vertrag mit Gemeinden

Kümmersbruck.(e) Oft hat die Bundeswehr die Benutzung stillschweigend hingenommen, oft genug wurde die Straße von Sportlern, Spaziergängern und Autofahrern benutzt. Manchmal gab es deshalb Bußgeldbescheide zurecht. Das ist nun vorbei, die Gemeinden Kümmersbruck und Ebermannsdorf und die Bundeswehr haben sich auf eine teilweise Freigabe geeinigt.

Die alte B 85 ist schließlich nur für militärische Benutzung vorgesehen, militärischer Sicherheitsbereich, im Eigentum des Verteidigungsministeriums, und deshalb schon aus haftungsrechtlichen Gründen für die Öffentlichkeit verboten. In diesem Spannungsfeld bewegten sich zivile und militärische Benutzer, lange verhandelten Bundeswehr, die Gemeinden Kümmersbruck und Ebermannsdorf. Jetzt ist ein Konsens erreicht, wurde in der Leopoldkaserne ein Vertrag unterzeichnet.

Abgetrennter Streifen



Ein durch eine nicht unterbrochene weiße Fahrbahnlinie abgetrennter Streifen von 2,50 Meter Breite, in Richtung Stundensäule gesehen auf der linken Seite, wird als kombinierter Geh- und Radweg ausgewiesen und durch entsprechende Verkehrszeichen gekennzeichnet. Umgesetzt werden soll die Maßnahme im Frühjahr, wie die Vertragsparteien signalisierten. Die Sportler wird es freuen, gleichwohl sind Vernunft, Einsicht und Rücksichtnahme erforderlich im Zusammenspiel zwischen Militär und zivilen Benutzern. Das jedenfalls hoffen und wünschen sich die Vertragspartner, Regierungsoberamtsrat Gerhard Bittner, Oberst Michael Uhrig sowie die beiden Bürgermeister Richard Gaßner aus Kümmersbruck und Josef Gilch aus Ebermannsdorf.

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