Von Alexander Pausch |
02.02.2010
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Hohenfels/Weiden
Georgische Soldaten üben in Hohenfels
Schützenhilfe für Nato in Afghanistan - Einsatz an der Seite der US-Marines - Langjähriges Partnerschaftsprogramm
In den zurückliegenden zwei Wochen hat sich ein georgisches Bataillon auf dem amerikanischen Truppenübungsplatz Hohenfels (Kreis Neumarkt) auf seinen Afghanistaneinsatz vorbereitet. Die rund 750 Soldaten des 31. Leichten Infanteriebataillons sollen am Hindukusch zusammen mit Soldaten des US-Marine-Korps eingesetzt werden. Dies ist Teil der von US-Präsident Barack Obama im November angestoßenen Truppenaufstockung.
Die Republik Georgien hatte damals angeboten, bis zu 1000 Soldaten aufzubieten. Bislang stellt das Land 175 Soldaten für die Internationale Schutztruppe in Afghanistan (Isaf). Das 31. Leichte Infanteriebataillon ist das erste von vier georgischen Bataillonen, die durch die US-Marines für den Einsatz in Afghanistan geschult werden. Mehr als 100 Mitglieder der Trainings- und Beratungsgruppe (Training and Advisory Group, MCTAG) des US-Marine-Korps begleiten die Georgier. Ein Großteil der Ausbildung der Georgier erfolgte auf der 20 Kilometer östlich der georgischen Hauptstadt Tiflis gelegenen, aufgegebenen russischen Luftwaffenbasis Vasiani. In Hohenfels erhielten die georgischen Soldaten den letzten Schliff für den bevorstehenden Einsatz am Hindukusch.
Von Alexander Pausch |
02.02.2010
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Hohenfels/Weiden
Georgische Soldaten üben in Hohenfels
Schützenhilfe für Nato in Afghanistan - Einsatz an der Seite der US-Marines - Langjähriges Partnerschaftsprogramm
Die Zusammenarbeit der Georgier mit den US-Marines ist Teil eines seit Jahren laufenden Programms der US-Streitkräfte zum Aufbau der georgischen Armee. Georgier engagieren sich im Gegenzug bei internationalen Einsätzen an amerikanischer Seite. Dabei tragen die Georgier auch die gleichen Uniformen, wie die Amerikaner, so dass beide nur am Hoheitszeichen auf der Uniformjacke zu unterscheiden sind. Bis zum Kaukasus-Krieg zwischen Georgien und Russland im August 2008 war das Land mit einem vierstelligen Truppenkontingent im Irak im Einsatz.
100 Soldaten aus Slowenien
An der Übung in der Oberpfalz nahmen auch rund 100 Soldaten aus dem Nato-Partnerland Slowenien teil. Sie spielten Soldaten der Afghanischen Nationalen Armee und der Afghanischen Nationalen Polizei. So waren die Georgier gezwungen, sich im Übungszenario mit Partnern auseinanderzusetzen, die eine andere Sprache sprechen, so wie dies am Hindukusch auch der Fall sein wird. Darüber unterstützen rund 1150 Soldaten des Joint Multinational Readiness Centers (JMRC) der US-Armee in Hohenfels die Übung.
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