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Von Alexander Pausch  |  01.02.2010  | Netzcode: 2175941  |  382 Mal gelesen.

Datenschutz dient dem Schutz der Würde, nicht zur Steuerflucht

Kommentar von Alexander Pausch

Bild zu Artikel Datenschutz dient dem Schutz der Würde, nicht zur Steuerflucht
Brisanter Inhalt. Karikatur: Tomicek
Die mutmaßlichen Steuersünder mit Schweizer Bankkonten dürften Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und mit ihm der ganzen Bundesregierung Höllenqualen bereiten.

Einerseits scheint es so einfach zu sein, wie die schwarz-gelbe Koalition ihr, vor allem beim Thema Steuern, arg lädiertes Erscheinungsbild aufpolieren könnte. Der Bundesfinanzminister geht auf das angebotene Geschäft mit dem Datenhändler ein, und Union und FDP können sich als entschiedene Jäger von Steuerflüchtlingen inszenieren. Eine Verlockung, gerade mit Blick auf die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Nebenbei könnte der Deal auch 100 Millionen Euro in die klamme Staatskasse spülen.

Andererseits zweifelt nicht nur der Bundesdatenschutzbeauftragte an der Rechtmäßigkeit eines derartigen Vorgehens. Doch es gilt: Datenschutz dient dem Schutz der Würde des Einzelnen und nicht zum Schutz der Steuerflüchtigen. Zudem arbeitet die Polizei seit langem mit Lockkäufen. Entscheidend ist: Die erlangten Beweise müssen gerichtsfest sein, andernfalls wären Finanzbehörden und Regierung der Lächerlichkeit preisgegeben.


Kommentare
johannes oppenauer  |  05.02.2010 03:11 Uhr

cd-ankauf....lächerlich!!!
ich würde eine belohnung aussetzen...
für 1000 daten von steuersündern...1 million euro !!!
da rappelts im karton !!!

himmelschreiend ist ja nicht die hinterziehung von steuern...nein !!!
die schwarz gelder werden von den schweizer banken ja nicht im keller versteckt...
nein...sie geben die milliarden dem deutschen staat zur finanzierung seines defizits...
und wir alle zahlen noch massig zinsen für dieses hinterzogene geld...
dass ist der wahnsinn...

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