Von Thomas Kosarew |
25.01.2010
| Netzcode: 2167411 | 113 Mal gelesen.
Kaum Zeit für
Kommentar von Thomas Kosarew
Sentimentalität
Die Gewichte in der Innenstadt haben sich verschoben. Die Bahnhofstraße, zu Zeiten eines Kaufhauses Storg und eines Forum eine Flaniermeile mit relativ hoher Kundenfrequenz, wurde in den vergangenen Jahren vom Marktplatz und der Georgenstraße immer spürbarer abgehängt - trotz aller Bemühungen der verbliebenen Geschäftsinhaber.
Am Ist-Zustand hat auch Dr. Ulrich Schmid einen großen Anteil. Er engagierte sich wie kaum ein zweiter Privatmann und machte den Standort Innenstadt entlang der Georgenstraße für renommierte Investoren sehr attraktiv. Dass er sich nun auch um die bisher aus seiner Sicht vernachlässigte Bahnhofstraße bemüht, ist nur konsequent.
Dass Schmid dabei wenig Zeit für Sentimentalitäten hat, ist durchaus nachvollziehbar. Denn Investoren, die theoretisch Interesse am ehemaligen Forum haben, werden sicher nicht danach fragen, wie tief der Stachel der Enttäuschung bei Eibl-Inhaberin Theresa Mutzbauer sitzt. Sie werden vielmehr wissen wollen, welche Optionen es gibt, im Verbund mit neu angesiedelten Firmen die Kundenfrequenz zu erhöhen, um damit die ehemalige Storg-Immobilie wieder rentabel zu machen.
Von Thomas Kosarew |
25.01.2010
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Kaum Zeit für
Kommentar von Thomas Kosarew
Polizeibericht
In Jugendkneipe Reizstoff versprüht
Amberg. Unliebsame Bekanntschaft mit Reizstoff machten in den frühen Morgenstunden des Samstags Gäste einer Jugendkneipe in der Amberger Lederergasse. Gegen 0.45 Uhr, so berichtet die Polizei, hatte dort ein bislang unbekannter Täter vom Gastraum aus eine schwarze Kartusche auf die Tanzfläche geworfen. Aus dem Behältnis trat im Anschluss ein Stoff aus, der bei sechs Besuchern des Lokals zu Reizungen der Augen und Atemwege führte.
Nachdem die leicht verletzten Opfer sich die Augen ausgespült und etwas getrunken hatten, waren sie laut Polizei wieder wohlauf. Eine ärztliche Versorgung war nicht mehr notwendig. Beamte der Polizeiinspektion Amberg nahmen noch in der Nacht vor Ort die Ermittlungen auf. In diesem Zusammenhang ist die Polizei insbesondere auf die Aussage einer bislang unbekannten Zeugin angewiesen, die während des Durcheinanders den Namen "Alex" ins Spiel brachte. Hinweise nehmen die Ermittler unter Tel. 0 96 21/890-320 entgegen.
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