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Von Thomas Kosarew  |  25.01.2010  | Netzcode: 2167411  |  113 Mal gelesen.

Kaum Zeit für

Kommentar von Thomas Kosarew

Sentimentalität



Die Gewichte in der Innenstadt haben sich verschoben. Die Bahnhofstraße, zu Zeiten eines Kaufhauses Storg und eines Forum eine Flaniermeile mit relativ hoher Kundenfrequenz, wurde in den vergangenen Jahren vom Marktplatz und der Georgenstraße immer spürbarer abgehängt - trotz aller Bemühungen der verbliebenen Geschäftsinhaber.

Am Ist-Zustand hat auch Dr. Ulrich Schmid einen großen Anteil. Er engagierte sich wie kaum ein zweiter Privatmann und machte den Standort Innenstadt entlang der Georgenstraße für renommierte Investoren sehr attraktiv. Dass er sich nun auch um die bisher aus seiner Sicht vernachlässigte Bahnhofstraße bemüht, ist nur konsequent.

Dass Schmid dabei wenig Zeit für Sentimentalitäten hat, ist durchaus nachvollziehbar. Denn Investoren, die theoretisch Interesse am ehemaligen Forum haben, werden sicher nicht danach fragen, wie tief der Stachel der Enttäuschung bei Eibl-Inhaberin Theresa Mutzbauer sitzt. Sie werden vielmehr wissen wollen, welche Optionen es gibt, im Verbund mit neu angesiedelten Firmen die Kundenfrequenz zu erhöhen, um damit die ehemalige Storg-Immobilie wieder rentabel zu machen.

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