Von Josef Maier |
20.01.2010
| Netzcode: 2163011 | 485 Mal gelesen.
Schwimmübungen am Arbersee
Im Biathlon-Stadion im Bayerischen Wald kann sich jedermann wie Greis und Neuner fühlen
Maria Sponfeldner nimmt die schwarzen Punkte ins Visier: Die junge Dame aus Chamerau hatte auch beim Schießen schnell den Dreh raus. Rumgeballert wird nicht. Thomas Spierhansl und seine Kollegen passen beim Waffenhantieren genau auf. Bilder: Maier (4)
Und ab in die Strafrunde! Warum? Der Schießstand blieb doch bisher links liegen. "Weil man hier am besten das Kurvenfahren lernt", erklärt Florian Fischl einleuchtend und geht beziehungsweise läuft selbst mit gutem Beispiel voran. Und ausnahmsweise darf man die Sünder-Schleife auch in entgegengesetzter Richtung laufen. "Um auch Rechtskurven zu üben", sagt "Flo".
Stockeinsatz, Eins-Zwei-Technik, Schlittschuhschritt und natürlich auch das, worauf alle warten - das Schießen. Im Biathlonstadion Hohenzollern im Bayerischen Wald, direkt am Arbersee (etwa zehn Kilometer von Bodenmais entfernt), werden Biathlon-Kurse für jedermann angeboten. Schnuppern für Anfänger, Workshops für die, die nicht nur im Fernsehen schon einmal mit dem Zweikampf zu tun hatten. "Die Leute wollen einfach mal die Belastung kennenlernen", sagt Thomas Spierhansl, "und natürlich wollen sie schießen." Der junge Mann sorgt mit seinen beiden Trainern an diesem Tag für erste Live-Erlebnisse der trendigen Wintersportart. "Wir verlangen aber nicht zu viel von den Leuten", ergänzt er noch. "Wir wollen die Leute nicht stressen, sie sollen einfach Spaß haben."
Von Josef Maier |
20.01.2010
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Schwimmübungen am Arbersee
Im Biathlon-Stadion im Bayerischen Wald kann sich jedermann wie Greis und Neuner fühlen
Kurs im Skaten
Erst fliegen, dann schwimmen: Patrick Mejstrick will die Skatingtechnik der Teilnehmer verbessern.
Den haben die Anfänger auch. Vielleicht nicht so sehr anfangs, denn da gibt es erst einmal einen Kurs im Skaten. Der Schlittschuhschritt ist denen, die bisher diagonal unterwegs waren, nicht sehr geläufig. "Die Stöcke weg", befiehlt Patrick Mejstrick. "Und jetzt Armbewegungen wie beim Schwimmen und dazu auf den Skiern gleiten." Schaut blöd aus, hilft aber, um sicherer auf den schmalen Brettern zu werden.
Maria Sponfeldner hat's am schnellsten raus. Die 19-Jährige aus Chamerau (Landkreis Cham) gleitet schon bald im Biathlon-Stadion, das nach Oberhof und Ruhpolding das drittgrößte in Deutschland ist, flott dahin. "Ich bin zwar zum ersten Mal auf solchen Skiern, aber die Bewegung ist wie beim Inlineskaten."
Das Biathlon-Schnuppern hat die junge Dame zum Geburtstag von Freunden geschenkt bekommen. "Ich bereue es wirklich, dass ich das nicht schon früher probiert habe." Immer wieder kreiselt sie in der 500-Meter-Schleife, die einen Anstieg hat, der sich zieht und anfangs schon große Probleme macht. An die große, gut drei Kilometer lange Schleife ist anfangs überhaupt nicht zu denken.
Von Josef Maier |
20.01.2010
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Schwimmübungen am Arbersee
Im Biathlon-Stadion im Bayerischen Wald kann sich jedermann wie Greis und Neuner fühlen
Thomas Spierhansl zählt die Treffer und erläutert den Teilnehmern auch, wie die Technik am Schießstand funktioniert.
Die Puste wird weniger, der Puls steigt - und jetzt geht es auch noch an den Schießstand. Doch erst einmal gibt es Theorie. Thomas Spierhansl wartet schon mit dem Gewehr in der Hand. "Natürlich muss hier alles sicher sein", erläutert er gleich zu Beginn. Rumgefuchtelt mit den Waffen wird gar nicht, an jeder Bahn ist ein Helfer platziert.
Spierhansl erklärt die Grundsachen - Kleinkaliber, Kimme, Korn, repetieren, fünf Schuss. "Wir schießen heute liegend auf die großen Scheiben", erläutert er noch. 11,5 Zentimeter Durchmesser haben die schwarzen Punkte, auf die Björndalen und Co. immer stehend abdrücken. Liegend ist das noch kein großes Problem. Aber wer sich direkt vom Laufen auf die Matte schwingt, dem tanzt schon mal der schwarze Punkt im Korn.
Maria, ein totaler Magdalena-Neuner-Fan, kann ihr Idol jetzt verstehen, sollte es mal wieder eine Serie vermasseln: "Oh Gott, das ist wirklich nicht einfach." Und wer es stehend probiert, den packt schnell die sogenannte "Nähmaschine". Die Oberschenkel vibrieren - da sind zwei Treffer schon ein Riesenerfolg.
Von Josef Maier |
20.01.2010
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Schwimmübungen am Arbersee
Im Biathlon-Stadion im Bayerischen Wald kann sich jedermann wie Greis und Neuner fühlen
Rote Jacke nicht zu fassen
Das Rennen zum Schnupper-Schluss dominiert Maria, die sich vorstellen kann, bald wiederzukommen. Markus Schierle, ein Badener aus Karlsruhe, legt sich in der ersten Kurve flach. Die Chance vorbeizuziehen. Doch die rote Jacke der Führenden ist nicht zu fassen. Jetzt geht es nur darum, die drei Runden à 500 Meter flott zu schaffen. Erst ein Fehler, und danach zwei - geht so. Die Strafrunden werden eh weggelassen - davon gab's am Anfang genug.
Die vor eineinhalb Wochen wegen gravierender Hygienemängel geschlossene Großbäckerei Müller-Brot ist in den vergangenen zweieinhalb Jahren 21 Mal von der Lebensmittelüberwachung kontrolliert worden.
Die vor eineinhalb Wochen wegen gravierender Hygienemängel geschlossene Großbäckerei Müller-Brot ist in den vergangenen zweieinhalb Jahren 21 Mal von der Lebensmittelüberwachung kontrolliert worden.
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Am 9. Februar werden die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnet - Ehrenbär für Meryl Streep
Vielleicht verrät Angelina Jolie in Berlin, ob sie tatsächlich wieder mit Zwillingen schwanger ist. Und garantiert sind etliche Fans von Bollywoodstar Shah Rukh Khan und Vampir-Darsteller Robert
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"Manchmal schauen wir nicht weit genug über unseren Horizont!", sagt einer, der nun wirklich alles gesehen und gehört hat, was in seinem Metier Rang und Namen hat. Der amerikanische Jazz-Posaunist
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Manches Malergenie wurde erst nach seinem Tod entdeckt, weil die Zeitgenossen seine Bedeutung noch nicht zu erkennen vermochten. Gerhard Richter fällt nicht in diese Kategorie. Ihm ist es vergönnt,
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Wenn man über Max Scharnigg recherchiert, stellt man zunächst wenig Auffälliges fest: Im Hauptberuf ist der 31-jährige Münchener Journalist bei der "Süddeutschen Zeitung", und im Nebenberuf schreibt
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In der Reihe der "Weidener Meisterkonzerte" kommt am 10. Februar (20 Uhr) Max Regers Violinkonzert A-Dur zur Aufführung. Interpreten sind der schwedische Geiger Ulf Wallin und das Münchner Rundfunkorchester unter Leitung von Ulf Schirmer, die das anspruchsvolle Werk im
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Die Sonne lacht - aber draußen ist es tierisch kalt! Soll man besser zu Hause bleiben? Oder kann man auch bei so heftigem Frost mit dem Rad fahren, Fußball spielen oder herumtoben?
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