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Wildbad Kreuth
"Ein Gefühl der Zufriedenheit"
Kreuth: CSU hadert nicht mit den 41 Prozent
Wildbad Kreuth. Nein, die CSU-Landtagsabgeordneten sind auf ihrer Klausur nicht gewillt, sich von Umfragen die Stimmung verderben zu lassen. Schon bevor am Nachmittag die 41 Umfrage-Prozent für die CSU die Runde machen, bekommt man in Wildbad Kreuth gleich dutzendfach zu hören, solche Erhebungen seien doch nur "Momentaufnahmen".
Parteichef Horst Seehofer spricht von einem "Gefühl der Zufriedenheit". Nach den "hinter uns liegenden Wochen mit den fast täglichen Selbstanklagen" sei er auf alles gefasst gewesen. "Ich denke, wir haben den Punkt hin zur Wende geschafft", sagt Seehofer nun. Mit Genugtuung registriert Seehofer, dass die CSU weiterhin unangefochten stärkste Kraft im Land ist. Um den Platz zwei dahinter werde es künftig einen Kampf geben, verweist er nicht ohne Schadenfreude auf den knappen Abstand zwischen SPD und Grünen.Keine Freudensprünge
Die 41 Prozent seien "ein bisschen besser als gefühlt, aber kein Grund für Freudensprünge", analysiert der gerne strategisch denkende Alfred Sauter. Immerhin bestehe damit die Chance, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Für viel bedeutender als die Stabilisierung seiner CSU hält Sauter den Absturz der Freien Wähler. "Die haben doch schon gedacht, sie könnten uns den Hintern aufreißen, jetzt müssen sie schauen, dass sie ein Sitzkissen bekommen", beschreibt er die Annäherung der Parteifreien an die Fünf-Prozent-Hürde. Der Coburger Jürgen Heike richtet den Blick auf die SPD und deren lautes Geschrei nach einem Volksbegehren zur Erzwingung von Neuwahlen als Folge des Landesbank-Skandals. Das sei ja nun wohl vom Tisch, so Heike.
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