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Von (am)  |  05.01.2010  | Netzcode: 2143633  |  567 Mal gelesen.
Schwandorf

CSU für Vertrag mit Asklepios

MdL Otto Zeitler führt Krankenhaus-Verhandlungen - Perspektiven für alle drei Standorte

Schwandorf. (am) Die CSU geht bei der Neustrukturierung der landkreiseigenen Krankenhäuser in die Offensive. Sie macht den Vorschlag, alle drei Kliniken in Burglengenfeld, Nabburg und Oberviechtach dem Asklepios-Konzern zu übertragen. Dieser private Betreiber könne und wolle die Grundforderungen für alle drei Standorte erfüllen. Das ergaben Verhandlungen, die MdL Otto Zeitler führte.

"Wir haben eine Basis gefunden, die unseren Prämissen gerecht wird", betonte der CSU-Kreisvorsitzende Alexander Flierl am Montag bei einer Pressekonferenz in der CSU-Geschäftsstelle in Schwandorf. Insbesondere die medizinische Konzeption und die Sicherung der Standorte überzeuge in dem Konzept, das MdL Otto Zeitler federführend für die CSU-Kreistagsfraktion aushandelte.

Es sieht vor, dass Asklepios alle drei Häuser des Landkreises übernimmt. In Nabburg entstehe demnach ein Verbundklinikum mit der Asklepios-Klinik Lindenlohe, in der Chirurgie, Innere Medizin, ambulante Reha für den Hochleistungssport und ambulantes Operieren betrieben werden. Dazu kommt nach den Worten Zeitlers der Ausbau der Physiotherapie. "Die Scharte von 2003 würde dadurch, soweit möglich, wieder ausgewetzt", verspricht sich Zeitler davon einen Heilungsprozess für das bei der letzten Reform gebeutelte Haus.

Mit Notfalldienst



Der Landkreis könne Nabburg zu einem symbolischen Preis abgeben. Asklepios werde dann Eigentümer der Immobilie und Betreiber auf eigene Rechnung. Zu einer Rückzahlung von staatlichen Fördergeldern, die der Kreis bei der Sanierung des Hauses einstrich, komme es nicht. Die Pflegeeinrichtung "Haus St. Johannes" könne als Mieter bleiben.

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