Von Thomas Kosarew |
23.12.2009
| Netzcode: 2132926 | 109 Mal gelesen.
Mit Trägern
Kommentar von Thomas Kosarew
verhandeln
Den Eltern von Mädchen und Buben im Vorschulalter wird es egal sein, welche Kostenstelle der Stadt künftig für die Kinderbetreuung aufkommt. Die Mamis und Papis, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, freuen sich stattdessen darüber, dass es auch ihnen künftig möglich sein wird, ihre Jüngsten von einer Tagesmutter betreuen zu lassen. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Kostendruck auf das von der Mehrheit der Stadträte zum Zahlen verdonnerte Jugendamt immer größer wird.
Dem zuständigen Referatsleiter blieb am Montagabend nichts anderes übrig, als die Entscheidung zu akzeptieren. Er wird nun mit seinen Mitarbeitern jede einzelne Haushaltsstelle sorgfältig überprüfen und nach jedem noch so kleinen Einsparungspotenzial suchen müssen. Doch das Jugendamt hat noch eine Chance. Es kann erneut in Verhandlungen mit den Trägern einsteigen, die im Stadtgebiet zwar einen Kindergarten betreiben, bisher aber keine Anstalten gemacht haben, auch eine Betreuung für unter Dreijährige anzubieten.
Von Thomas Kosarew |
23.12.2009
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Mit Trägern
Kommentar von Thomas Kosarew
Wenn aus den bisherigen 60 Krippenplätzen im Stadtgebiet bald mehr würden - wie vom Gesetzgeber bis zum Jahr 2013 vorgeschrieben - wäre allen Beteiligten geholfen. Den Kindern, den Eltern und der Stadt. Die bislang auf diesem Gebiet untätigen Kirchen und Verbände werden es sich auf Dauer nicht leisten können, sich ihrer vorhandenen Verantwortung zu entziehen.
Reaktionen
"Eine Schande für die Stadt Amberg"
Amberg. (tk) Leitender Rechtsdirektor Otto K. Dietlmeier sagte am Montag im Stadtrat, dass in der letzten nichtöffentlichen Sitzung die Entscheidung gefallen ist, die Zweckvereinbarung der Stadt Amberg mit der Stadt Regensburg über den 31. Dezember hinaus nicht zu verlängern.
Danach wird es keine Geschwindigkeitsüberwachungen mehr geben, die städtische Bedienstete vornehmen. Grünen-Stadtrat Helmut Wilhelm kommentierte diese Nachricht mit den Worten: "Eine Schande für die Stadt Amberg."
Dabei handelte es sich nicht um eine offizielle Wortmeldung, sondern um einen deutlichen Zwischenruf des ehemaligen Bundestagsabgeordneten.
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