Von Thomas Dobler |
05.12.2009
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Schwandorf
Mit Behinderung offen umgehen
Ski-Ass Gerd Schönfelder zu Gast in der Mädchenrealschule
Schwandorf. Er lächelte so unverschämt nett, dass die Neuntklässlerinnen gleich ganz hin und weg waren. So glaubten sie ihm auch, als er über seine Behinderung sagte: "Ich würde sie nicht mehr ändern wollen, weil es mir gut geht und ich viel erlebt habe." Und erlebt hat das Ski-Ass Gerd Schönfelder wirklich schon viel. Sportliche Highlights und sehr persönliche Episoden erzählte er diese Woche den Schülerinnen der Mädchenrealschule. Sie lernten dabei einen Mann kennen, der in sich ruht und nach vorne blickt.
Es war zwar der "Internationale Tag der Behinderung", für den Schulleiterin Marlies Hoffmann den Ausnahmesportler an die Mädchenrealschule Schwandorf geladen hatte, aber wie sich zeigte, fühlt sich Gerd Schönfelder kaum gehandicapt. Zwar war bei ihm nach einem schlimmen Unfall vor zwanzig Jahren der rechte Arm und die linke Hand nicht mehr zu retten gewesen, "aber das Wort Behinderung klingt so dramatisch und ich selbst fühle mich nicht behindert, also nicht eingeschränkt in meinem Tun". Eigentlich, so Schönfelder, "brauche ich nur jemanden für das Schuhe binden".
Nächstes Jahr ist Schluss
Gerd Schönfelder nahm beim Gespräch mit den Neuntklässlerinnen kein Blatt vor den Mund, stand Rede und Antwort zu allen Themen, vom Geldverdienen im Sport einmal abgesehen. "Dazu sage ich jetzt nichts", wehrte er schmunzelnd ab, als die Frage nach seinem Einkommen als Profi im Wintersport aufkam. Er ließ die Mädchen aber wissen, dass man vom Skifahren nicht reich werde. "Das ist ein Randsport, den ich ausübe", stellte er klar.
Von Thomas Dobler |
05.12.2009
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Schwandorf
Mit Behinderung offen umgehen
Ski-Ass Gerd Schönfelder zu Gast in der Mädchenrealschule
Da er aber mit dem Gedanken spielt, nach den nächsten Paralympics kommendes Jahr in Vancouver die aktive Skilaufbahn an den Nagel zu hängen, "muss ich dann wieder etwas arbeiten". Schönfelder denkt daran, künftig den Trainerberuf auszuüben; er wird sich also aus der Szene nicht verabschieden.
Gerd Schönfelder kann auf eine ungewöhnliche Karriere zurückblicken. Als "Weltmeister und Olympiasieger" wurde er von Schulleiterin Hoffmann eingeführt, und sie enthüllte auch gleich das Geheimnis, warum der Spitzensportler der Mädchenrealschule überhaupt die Ehre seiner Anwesenheit gewährte: Weil nämlich seine Schwägerin Stefanie Schönfelder an dieser Schule als Lehrerin arbeitet.
Der Abfahrts- und Slalomläufer zeigte den Mädchen Bilder aus seiner Karriere und gestand, dass er sich früher diesen Sport nicht ganz so schwierig vorgestellt habe: "Ich dachte anfangs, Behindertenskifahren wäre leichter, aber die geben ganz schön Gas." Da geht es teilweise mit 130 Stundenkilometern die Steilhänge hinab - und bei Gerd Schönfelder noch dazu ohne Stöcke. Kein Wunder, dass er das ganze Jahr seine Körperkoordination übt, also Rad fährt, Inline skatet, auf Seilen balanciert. "Das ist für mich ganz wichtig."
Von Thomas Dobler |
05.12.2009
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Schwandorf
Mit Behinderung offen umgehen
Ski-Ass Gerd Schönfelder zu Gast in der Mädchenrealschule
Skifahren als "Anker"
Gerd Schönfelder ist jemand, der mit seiner Behinderung offen umgeht. "Entweder man akzeptiert das möglichst schnell oder man hat lange ein Problem damit", betonte er gegenüber den Mädchen, die etwas von der Zeit nach dem schlimmen Unfall hören wollten. Für ihn selbst waren Skifahren und der Sport wie "Anker". Zwischenzeitlich möchte er "nicht mehr tauschen", versicherte er seinen jungen Zuhörerinnen: "Das klingt vielleicht etwas doof, aber ich müsste sonst auf alles verzichten, was ich erreicht habe".
Der FC Bayern München hat zurück zu alter Stärke gefunden und souverän das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Das 2:0 (1:0) am Mittwoch beim dankbaren Aufbaugegner VfB Stuttgart dürfte die in den vergangenen Tagen aufgekommene Unruhe in München erst einmal eindämmen. Franck Ribéry (30.
Der FC Bayern München hat zurück zu alter Stärke gefunden und souverän das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Das 2:0 (1:0) am Mittwoch beim dankbaren Aufbaugegner VfB Stuttgart dürfte die in den vergangenen Tagen aufgekommene Unruhe in München erst einmal eindämmen. Franck Ribéry (30.
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Der FC Bayern München hat zurück zu alter Stärke gefunden und souverän das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Das 2:0 (1:0) am Mittwoch beim dankbaren Aufbaugegner VfB Stuttgart dürfte die in den vergangenen Tagen aufgekommene Unruhe in München erst einmal eindämmen. Franck Ribéry (30.
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