Regensburg
Stadtentwicklung Fremde oder Freunde
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| Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger (links) kam bei der Stichwahl am 16. März 2008 auf 52,15 Prozent, Herausforderer Joachim Wolbergs auf 47,85 Prozent. Bild: dpa |
Die Stadthalle
Regensburg. (jrh) Theoretisch ist der Ernst-Reuter-Platz inzwischen klarer Favorit für die langersehnte Regensburger Kultur- und Kongresshalle. In der Praxis aber meldet Joachim Wolbergs Zweifel an: "Wir werden sie uns in den nächste Jahren schlicht nicht leisten können. Dennoch planen wir weiter, weil die Stadt so eine Halle zwingend braucht. Uns geht viel an Potenzial verloren - wir sind eine Wissenschaftsstadt, aber müssen viele Anfragen für Kongresse zurückweisen. Man kann in Regensburg keinen Bundesparteitag abhalten, und auch im kulturellen Bereich ist es kein Zustand, dass Georges Moustaki im Audimax auftreten muss."
Die Ersatzbrücke
Regensburg. (jrh) "Ich vertrete da eine klare Meinung, auch wenn sie umstritten ist", plädiert Bürgermeister Joachim Wolbergs für eine Ersatzbrücke zur gesperrten Steinernen, "bestenfalls eine Westtrasse, damit der ÖPNV attraktiv bleibt." Die Kritiker sollten dabei auch die Situation der "Stadtamhofer" bedenken.
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