Oberpfalznetz.de > Themenwelten > Reise & Urlaub > Regensburg > Die Vision von der sozialen Stadt

Bildergalerie
Zum Artikel: Regensburger Herbst

Regensburg

Regensburger Herbst

Warme Bilder für diese kalten Zeiten

Sicher, man kann sich alles schönreden: Deshalb verzichten wir an dieser Stelle auf Worte und lassen Bilder sprechen. mehr...
Fürstliches
Zum Artikel: "Am Schönsten ist es bei uns im Schloss"

"Am Schönsten ist es bei uns im Schloss"

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis über ihren Lieblings- platz, den Weihnachtsmarkt und Somalia

Sie ist die Regensburger Institution mit dem wahrscheinlich längsten Namen der Stadt: Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis, geborene mehr...

Regensburg in diesen kalten Zeiten

von Jürgen Herda

Für uns Fußballfans beginnt jetzt die härteste Zeit des Jahres: Noch zwei Jahnspiele und dann ist eiskalter Feierabend, stillste Nacht gewissermaßen - nein, nicht dass schon das alte mehr...
Zum Artikel: Vom Relaunch einer Galerie

Vom Relaunch einer Galerie

"Art Affair" an der Schnittstelle von Kunstvermittlung und Kunstmarkt

One Look is Worth A Thousand Words", ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, weiß die Werbewirtschaft: Galerieleiterin Nadja Plagens sitzt im mehr...
Zum Artikel: Günstig parken, Bus fahren, einkaufen

Regensburg

Günstig parken, Bus fahren, einkaufen

Das Park-Bus-Ticket für Regensburg

Busfahren und Einkaufen - das ist in Regensburg jetzt noch attraktiver. Die RVV- Innenstadtzone mehr...
Zum Artikel: Mittelalterliche Königin der Städte

Mittelalterliche Königin der Städte

Regensburger Patrizier-Intrige als Hörerlebnis: Stadtmaus erkundet Geschichte neu

Wir wollen Geschichte intensiv erlebbar machen", lautet das Credo von Thomas Ruhfaß, Chef der Stadtmaus GmbH. Nachdem dies mit den mehr...
Zum Artikel: Regensburger Winterzauber

Regensburger Winterzauber

Wir haben sie alle gesehen und getestet: die berühmten Weihnachtsmärkte dieser Republik in Aachen, Augsburg, Berlin, Dresden, München, Nürnberg, Ulm und beim Nachbarn Wien. Und mehr...
Zum Artikel: Erotik auf dem Teller

Erotik auf dem Teller

"Chez Thierry" treffen sich Regensburgs Franzosen und Frankophile

Thierry ist der einzige Koch in Regensburg, den ich nicht nachmachen kann!" Was für ein Kompliment! Und nicht mehr...
Zum Artikel: Abenteuer Kleinverlag

Abenteuer Kleinverlag

Der Regensburger KernVerlag auf der Frankfurter Buchmesse - Science Fiction aus der Domstadt

Was bringt einen Regensburger Kleinverleger dazu, sich gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise, mit einem Stand auf der Frankfurter Buchmesse zu präsentieren? Mit Sicherheit gehört ein gehöriges Maß an mehr...
Zum Artikel: Wer rettet die Kultur?

Regensburg

Wer rettet die Kultur?

Ist Opel mehr Wert als das Theater? Gespräch mir Ernö Weil, Michael Heuberger, Achim Conrad

Drei Überzeugungstäter stellen sich dem Verhör: Intendant Ernö Weil sowie die Schauspieler Michael Heuberger und Achim Conrad gestehen ihre große Lust auf noch mehr Theater. mehr...
27.11.2009  | Netzcode: 2098443  |  684 Mal gelesen.

Die Vision von der sozialen Stadt

Sozialbürgermeister Joachim Wolbergs möchte in Regensburg mehr "Chancengerechtigkeit" organisieren

Der Regensburger Bürgermeister Joachim Wolbergs
Der Regensburger Bürgermeister Joachim Wolbergs vor dem Alten Rathaus. Der SPD-Politiker möchte einen Beitrag dazu leisten, dass die Stadt gerechter, sozialer und noch lebenswerter wird. Bild: dpa
Millionen von Touristen entdecken die Weltkulturerbe-Stadt als mittelalterliches Wunder Deutschlands mit einzigartiger Architektur, kulturellen Kleinoden und höchst vitaler Kneipenlandschaft. Wie aber sieht's hinter der Kulisse aus? Sozialbürgermeister Joachim Wolbergs möchte Regensburg zu einer sozialen Modellstadt entwickeln, in der sich alle Bürger wohlfühlen können.

Herr Wolbergs, wie viel Einfluss haben Sie als Dritter Bürgermeister und kleinerer Partner einer großen Koalition?

Wolbergs: Man hat als hauptamtlicher Bürgermeister einen Apparat, mit dem man etwas bewegen kann.

Ihr Ziel ist die soziale Fortentwicklung der Stadt. Welche Projekte konnten Sie seit 2008 in Angriff nehmen?

Wolbergs: Schwerpunkte innerhalb meines Ressorts waren die Einführung von Jugendsozialarbeitern in allen Haupt- und Realschulen. In den Grundschulen bekommen Kinder aus bedürftigen Familien eine warme Mahlzeit gratis. Wir ermöglichen ihnen den Zugang zur Sing- und Musikschule und finanzieren Vereinsmitgliedschaften. Aber auch für unsere Senioren waren wir aktiv: Wir bauen ein Altenheim neu, als Haus der vierten Generation - wir sind längst weg von diesen fürchterlichen Verwahranstalten, es geht um eine menschenwürdige Gestaltung des Lebensabends.

Sind die konkreten Folgen des demographischen Wandels bereits erkennbar?

Wolbergs: Ich sehe mir die Situation in Altenheimen regelmäßig an. Früher gab es da immer auch einen Anteil an rüstigen Senioren. Heute sind 90 Prozent Schwerstpflegefälle, oft mit Demenzerkrankungen. Und gerade diese Menschen kann man nicht einfach sich selbst überlassen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man auch Alzheimer-Patienten aktivieren kann, wenn man sie durch regelmäßige Ansprache, Spiele oder Singen ins soziale Geschehen miteinbindet. Alte Menschen haben einen Anspruch darauf, dass wir ihren letzten Lebensabschnitt so lebenswert wie möglich gestalten.

Wie wollen Sie diese Ziele realisieren?

Wolbergs: Es gibt dazu zwei Ansätze, die gleich wichtig sind. Die Stadtgemeinschaft funktioniert, wenn wir eine gute Wirtschaftsförderung hinbekommen. Das tun wir. Zweitens, wenn wir Sprengstoff in der Gesellschaft vermeiden. Dazu legen wir unser Augenmerk besonders auf Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht selber helfen können, dann auf die, die sich nicht mehr selber helfen können, und ganz besonders auf die, die sich noch nicht selber helfen können.

Wir möchten die Ausgangsvoraussetzungen von Kindern und Jugendlichen zumindest ähnlich organisieren. Ich selbst hatte das Glück, aus einer intakten Familie zu kommen, wo's mir gut ging - in 30 Prozent aller Familien sieht's schlechter bis höchst dramatisch aus. Da hat die Stadt die Aufgabe, Chancengerechtigkeit herzustellen.

Es gab in Regensburg früher berüchtigte Scherbenviertel wie die Konradsiedlung - gibt's so was noch?

Wolbergs: Es gibt auch bei uns Brennpunkte, wenn auch nicht so schlimm wie in Metropolen. Eine wachsende Zahl von Menschen bewältigt die Anforderungen der Gesellschaft nur noch mit Unterstützung, Familienstrukturen brechen weg, immer mehr Alleinerziehende müssen darum kämpfen, über die Runden zu kommen - am meisten leiden die Kinder darunter. Deshalb ist es so wichtig, niedrigschwellig zu reagieren, schon in der Schwangerschaft Beratung und Hilfe anzubieten.

Das ist nicht nur ein Gerechtigkeitsgebot, es ist auch wirtschaftlich klug. Auch wenn manche Finanzpolitiker das oft nicht verstehen: Wenn wir eine Familie stabilisieren, damit wir später nicht an verhaltensgestörten Jugendlichen herumdoktern müssen, sparen wir viel Geld, das wir ansonsten in zehn Jahren ausgeben müssten. Wir haben immer noch zu wenig preiswerten Wohnraum, wir bräuchten Jugendsozialarbeit an allen Schulen. Ich weiß, dass das nicht belegbar ist - es ist mir aber ein Stück weit gelungen, dafür ein Klima zuschaffen.

Der Berliner Ex-Senator Thilo Sarrazin hat mit wenig differenzierten Thesen auf Problemlagen in Neukölln verwiesen: Gibt es auch in Regensburg Ansätze zur Ghettobildung und wie verhindert man sie?

Wolbergs: Es ist sicher nicht so dramatisch wie in Berlin, aber wie das Beispiel Hohes Kreuz zeigt, gibt es Viertel, in denen Probleme geballt auftreten. Wie benötigen Konzepte, wie wir Integrationsarbeit neu organisieren. Gerade weil wir im Gegensatz zu anderen akzeptiert haben, dass wir ein Einwanderungsland sind, müssen wir die Leute überzeugen, in letzter Konsequenz auch dazu zwingen, dass sie sich integrieren.

Wir müssen in Bildungseinrichtungen frühzeitig erkennen, wenn ein Kind nur albanisch redet. Deshalb bieten wir Kurse für die Mütter an, weil es zentral ist, was zu Hause gesprochen wird. Wir machen die Betroffenen auf Beratungsangebote aufmerksam, damit sie begreifen, wie wesentlich die Übergänge von Kindergarten zur Grundschule und zu weiterführenden Schulen sind - es kommt darauf an, dass die Eltern verstehen, welche Möglichkeiten es gibt, ihre Kinder zu fördern. Viele dieser Ansätze werden vom Projekt "In-Migra-KiD" gebündelt. Wir haben in fast allen Kindergärten und Grundschulen Integrationsbeauftragte - das sind Pädagogen, die das freiwillig und gerne machen, weil sie es für wichtig halten.

Was steckt hinter der Idee der Behinderten-Stadtpläne und wo bekommt man sie?

Wolbergs: Wir wollen damit sichtbar machen, wo was und wie für Behinderte zu erreichen ist. Wir haben etwa die Tourist-Info behindertengerecht umgebaut. Der CSU-Antrag, Tastmodelle am Dom anzubieten, scheitert leider am Geld. Ich bin Behindertenbeauftragter und weiß, dass es oft die kleinen alltäglichen Dinge sind, die die Menschen beschäftigen. Man will in einen Laden gehen und kommt wegen der Treppen nicht rein. Die Frage der Erreichbarkeit von Parkhäusern spielt eine Rolle. Wir bitten deshalb Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, sich bei den Bauplanungen einzubringen, und bemühen uns, gut aufzupassen.

Sie selbst haben das neue Jahr mit einem Infodienst in der Tourist-Information begonnen - wie war der Andrang?

Wolbergs: Der Tag ging für mich schon viel früher los. Ich habe in der Neujahrsnacht bei der Straßenreinigung mitgearbeitet, um einmal aus eigener Anschauung mitzubekommen, was für eine Menge Müll die Jungs wegschaffen, während die meisten Regensburger längst schlafen. Um 9 Uhr ist schon alles erledigt. Um 11 Uhr war ich dann in der Tourist-Info, und alle Gäste, die zu uns kamen, waren verwundert, dass die Stadt selbst am Tag nach Silvester so sauber ist. Mich hat einfach mal interessiert, wie das so abläuft. Manche wollten nur ein Hotel buchen, andere informierten sich über Sehenswürdigkeiten.

Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen

Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.

Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.


zum Thema

Zur Person

Seit Mai 2008 ist Joachim Wolbergs Dritter Bürgermeister der Stadt und vertritt somit nach Absprache und im Wechsel mit Bürgermeister Gerhard Weber (CSU) Oberbürgermeister Hans Schaidinger (CSU). Der mehr...

Regensburg

Stadtentwicklung Fremde oder Freunde

"Wir erwarten Jahr für Jahr mehr Menschen in der Stadt, die Regensburg kennenlernen möchten, was uns natürlich freut", sagt Bürgermeister Joachim Wolbergs. Er verzeichnet mehr...

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:

Ihre E-Mail-Adresse:
Ihr Kennwort:

Noch nicht Mitglied im Oberpfalznetz?

Dann registrieren Sie sich hier!
zum Thema

Zur Person

Seit Mai 2008 ist Joachim Wolbergs Dritter Bürgermeister der Stadt und vertritt somit nach Absprache und im Wechsel mit Bürgermeister Gerhard Weber (CSU) Oberbürgermeister Hans Schaidinger (CSU). Der mehr...

Regensburg

Stadtentwicklung Fremde oder Freunde

"Wir erwarten Jahr für Jahr mehr Menschen in der Stadt, die Regensburg kennenlernen möchten, was uns natürlich freut", sagt Bürgermeister Joachim Wolbergs. Er verzeichnet mehr...
Zum Artikel: Wir kratzen an der Millionengrenze

Regensburg

Wir kratzen an der Millionengrenze

Interview mit Oberbürgermeister Hans Schaidinger: Jahn-Arena, donumenta, Touristenschwemme

Im Amtszimmer von Hans Schaidinger wurde die Idee der "Donau-Moldau-Region" geboren. Inzwischen ist sie politische Realität. "Ich bin froh, dass die Furcht vor einer Dominanz durch mehr...
Zum Artikel: Brückenlösung noch nicht in Sicht

Regensburg

Brückenlösung noch nicht in Sicht

Geplante Westtrasse könnte Regensburg den Weltkulturerbe-Titel kosten - Instandsetzung der "alten Dame" dauert

Neben dem Dom ist die Steinerne Brücke das wichtigste Wahrzeichen Regensburgs. Doch in den vergangenen Jahren stand das historische Baudenkmal auch im Mittelpunkt mehr...
Zum Artikel: "Die im Schatten machen die Arbeit"

"Die im Schatten machen die Arbeit"

Dr. Wolfgang Schörnig, kommissarischer Leiter der Ostdeutschen Galerie, entfacht ein Wir-Gefühl: Erfolgreichstes Jahr ohne Chef

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) hat es in sich: Nicht nur, was die unschätzbaren Kunstwerte mit der Schausammlung in mehr...
Zum Artikel: Advents-Zauber mit Dom-Blick

Advents-Zauber mit Dom-Blick

Vorweihnachtlicher Markt im Katharinenspital - Konzerte, Theater und vieles mehr

Der Adventsmarkt im Katharinenspital ist etwas ganz Besonderes: Der Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein liegt in der Luft, fröhliche Menschen plaudern am Lagerfeuer mit Dom-Blick und lauschen mehr...
Zum Artikel: BMW startet im Jubiläumsjahr durch

Regensburg

BMW startet im Jubiläumsjahr durch

25 Jahre Werk Regensburg - Täglich 1100 Autos

Es ist eine Erfolgsgeschichte sowohl für BMW als auch für die Stadt: Seit 25 Jahren produziert der Automobilhersteller Fahrzeuge in Regensburg. Im Jubiläumsjahr kann das Werk Regensburg mehr...
Zum Artikel: Lichtblicke für die dunkle Zeit

Lichtblicke für die dunkle Zeit

Frischluft-Alternativen zum Adventsmarkt: Jahninsel-, Gewächshaus- und Parkanlagen-Romantik

Dunkel und düster ist es, und der Adventsmarkttrubel ist auch nicht jedermanns Stimmungsaufheller. Hier sind Regensburger Lichtblicke für die dunkle Zeit: Besonders mehr...
Zum Artikel: Nostalgisches Winterspectaculum

Nostalgisches Winterspectaculum

Neuer Adventsmarkt im Spital-Biergarten - Wildeintopf und Glühbier

Die Regensburger Advents- und Weihnachtsmärkte haben Zuwachs bekommen: den Adventsmarkt im Spital. Der beliebte Biergarten in Stadtamhof bietet einen herrlichen Blick auf die Altstadtsilhouette mehr...
Zum Artikel: Begehrte Altstadt

Begehrte Altstadt

Die Baureferentin über Wohnlagen und Stadthalle

Die Altstadt ist schon sehr begehrt", beschreibt Baureferentin Christine Schimpfermann die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum im magischen Viereck zwischen Arnulfsplatz, Bismarckplatz, Dom und mehr...
Zum Artikel: "Spitze an der Donau"

"Spitze an der Donau"

Anliegen des Stadtmarketing e.V.: Gästeleitsystem zu den Besonderheiten der Stadt

Am Anfang stand die Überlegung, Regensburg in der Region bekannter zu machen. Inzwischen spielt das Stadtmarketing auch bei der Betreuung von Besuchern des Weltkulturerbes eine wichtige Rolle: "Wir mehr...
Zum Artikel: Beim Stress gespart

Beim Stress gespart

Tipps für das entspannte Weihnachts-Shoppen

Keine Stadt in Ostbayern bietet so eine Auswahl fürs Weihnachts-Shopping wie Regensburg. Altstadt, Einkaufszentren und Fachmärkte, zusammen mehr...
Zum Artikel: Sommer in der Stadt

Regensburg

Sommer in der Stadt

Die schönsten Freisitze in Regensburg: vom Dom zur Donau

Regensburg ist als nördlichste Stadt der Toskana bekannt: Denn die verwinkelten Gässchen, die gemütlich fließende Donau und die vielen Cafés in der mittelalterlichen Altstadt verbreiten mehr...
Zum Artikel: Balanceakt: Bewegen und Bewahren

Regensburg

Balanceakt: Bewegen und Bewahren

Regensburgs Welterbekoordinator Matthias Ripp will auch die Bürger am Prozess beteiligen

Sie flanieren staunend, schwatzend und fotografierend über die Steinerne Brücke, durch die engen Gässchen und um den Dom herum. Manchmal fluchen die sich mühsam zwischen ihnen hindurch quetschenden Regensburger leise vor sich hin: Touristen haben oft wenig Gespür für den Pulsschlag einer Stadt und die hektische Geschäftigkeit ihrer Bewohner. mehr...
Zum Artikel: Einfach treiben lassen

Regensburg

Einfach treiben lassen

Claudia Mohnlein, Inhaberin des Float-Centers, spricht über die Einfachheit der Schwerelosigkeit

Es ist dunkel. Das einzige Geräusch ist der eigene Atem. Schwerelos treibt der Körper auf der Wasseroberfläche. Kein Muskel zuckt, auf dem Gesicht ein zufriedenes Lächeln. Der Floater ist absolut entspannt. Was genau es mit dem Salzwasser-Spaß auf sich hat, erklärt die Inhaberin des Regensburger Float-Centers, Claudia Mohnlein. mehr...