Von (ter) |
03.11.2009
| Netzcode: 2067381 | 688 Mal gelesen.
Marktredwitz
Den Nanga Parbat erleben
Luis Stitzinger und Alix von Melle berichten beim Alpenverein von ihren extremen Touren
Marktredwitz. (ter) Faszinierende Blicke in die Welt der Berge gewährten Luis Stitzinger und Alix von Melle. Auf Einladung des Deutschen Alpenvereins, Sektion Greiz, zeigte das bekannte deutsche Extrembergsteigerpaar den Multimedia-Vortrag "Nanga Parbat3 - Dreimal unterwegs am deutschen Schicksalsberg". Das Publikum war begeistert, dankte mit langanhaltendem Applaus.
Beeindruckende Bilder und Videosequenzen ließen die zahlreichen Zuschauer an der Expedition in den Westhimalaya teilhaben. Im pakistanischen Teil der Region Kashmir erhebt sich der Nanga Parbat, der mit 8125 Metern neunthöchste Berg der Erde. Er gilt als der am schwierigsten zu besteigende 8000er der Welt.
Der "nackte Berg", wie die Übersetzung des Namens aus dem Sanskrit lautet, bekam im Laufe der Geschichte den Beinamen "deutscher Schicksalsberg". Bereits in den 1930ern mussten mehrere deutsche Bergsteiger den Versuch, den Gipfel des Nanga Parbat zu erreichen, mit dem Tod bezahlen. Bis heute starben dabei weit über 60 Bergsteiger.
Glücksgefühl
Während seiner zweimonatigen Expedition im Jahr 2008 begab sich Luis Stitzinger mehrmals auf die Gletscherhänge des Nanga Parbat. Bei seiner persönlichen Nachbetrachtung beschreibt der leidenschaftliche Bergsteiger sein Empfinden: "Nicht der Anreiz zu überleben, sondern die Tatsache, dass ich das Glück hatte, den Nanga Parbat dreimal erleben zu dürfen, steht bei mir im Vordergrund." Beim Betrachten der Expeditionsfotos konnten die Zuschauer Stitzingers Worte nachvollziehen.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Von (ter) |
03.11.2009
| Netzcode: 2067381 | 688 Mal gelesen.
Marktredwitz
Den Nanga Parbat erleben
Luis Stitzinger und Alix von Melle berichten beim Alpenverein von ihren extremen Touren
Bilder von den schneebedeckten Buckeln des Höhenmassivs, die der Sonnenuntergang in orange-gelbe Farben taucht, oder der Blick von oben herab auf ein Wolkenmeer sprechen für sich. "Diese atemberaubenden Ausblicke zu genießen, die Natur und ihre Schönheit in sich aufzusaugen, das sind die Momente, für die man lebt", gerät Alix von Melle ins Schwärmen.
Diese Eindrücke dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Besteigung des Nanga Parbat mit kräftezehrenden Mühen verbunden war. So gab es Tage, an denen Stitzinger und von Melle die Zelte wegen Schneestürmen überhaupt nicht verlassen konnten. Auch der Weg durch Hänge aus blankem Eis oder bedeckt mit Tiefschnee mit einer Neigung von bis zu 60 Grad und das alles beladen mit 20 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken bedeuteten kaum vorstellbare Anstrengungen.
Speed-Besteigung
Eine besondere Leistung vollbrachte Luis Stitzinger mit seiner Speed-Besteigung und Skibefahrung des Berges. Vom 4235 Meter hoch gelegenen Basislager der Expedition machte er sich alleine auf, um nach nur 24,5 Stunden zurückzukehren. In dieser Zeit gelangte er bis 300 Meter unterhalb des Gipfels, wo er seine Ski anschnallte und als erster Mensch überhaupt die Diamirflanke des Nanga Parbat hinabfuhr. "Zeitweise litt ich unter Dehydrierung und Essensmangel und geriet in Gefahr, während des Gehens einzuschlafen. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt", fasst Luis Stitzinger bei seinem Vortrag in Marktredwitz zusammen.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Stadtrat verabschiedet gegen Stimmen der Freien Wähler Haushalt - Satte Mindestzuführung
"Wir können von einem guten Haushalt 2012 sprechen", sagte Bürgermeister Hans Donko bei der Verabschiedung in der jüngsten Stadtratssitzung. Besonders hob er die wichtige Kennzahl der Mindestzuführung zum Vermögenshaushalt hervor. "Mit rund 850 000 Euro ist sie doppelt so hoch wie nötig", sagte Donko. Steigerungen gibt es bei der Gewerbesteuer, beim Einkommensteueranteil und bei den Schlüsselzuweisungen.
mehr...
ATSV-Tischtennis kämpft trotz zweier Meisterteams mit Spielermangel - Treue Mitglieder geehrt
Eigentlich hätte Spartenleiter Manfred Steckermeier mit den zwei errungenen Meistertiteln im Tischtennis eitel Freude verbreiten müssen. Doch die Probleme wegen des fehlenden sportlichen Nachwuchses drangen in der Jahreshauptversammlung immer wieder durch.
mehr...
AWO-Vorsitzender Alfred Schuster zieht auch aus Aktionen positive Bilanz - Urkunden für Treue
Mit Alfred Schuster als Vorsitzendem der Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Westlicher Landkreis Tirschenreuth, begann eine unerwartete positive Mitgliederentwicklung. Von 2009 bis zur Mitgliederversammlung am Mittwoch im Gasthaus "Fantasie" kletterte ihre Zahl von 54 auf 119. Kreisvorsitzende Hannelore Bienlein-Holl meinte, Schuster habe den Verein aus dem Dornröschenschlaf erweckt.
mehr...
Marktgemeinde Konnersreuth ehrt Urlauber Herbert de Klein
So treue Urlaubsgäste findet man selten: Seit 40 Jahren besucht Herbert de Klein aus Kalkar (Nordrhein-Westfalen) regelmäßig die Marktgemeinde Konnersreuth.
mehr...
Neues Angebot der Lebenshilfe: Begleitkräfte für behinderte Kinder und Jugendliche
Eine Schulbegleitung bietet künftig die Kreisvereinigung Lebenshilfe für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an, die körperliche, geistige, seelische oder eine Mehrfachbehinderung haben. Erstmals kommen die individuellen Betreuer im Schuljahr 2012/2013 zum Einsatz.
mehr...
20 Jahre Eltern-Kind-Gruppen Wiesau - Dankandacht - Gruppenräume renoviert
Mit einer Dankandacht in der Pfarrkirche und einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrzentrum feierten die vor 20 Jahren in Wiesau gegründeten Eltern-Kind-Gruppen ihr Jubiläum. Dabei gab es viel Lob für die Arbeit der Eltern-Kind-Gruppen, die 1991 auf Initiative von Irmgard Hegen und Reinhilde Schaller unter Mithilfe des damaligen Pfarrers Josef Unsicker und Bürgermeisters Fritz Fröhlich unter dem Dach des Katholischen Kreisbildungswerks Tirschenreuth ins Leben gerufen wurden.
mehr...
CSU-Bürgergespräch: DSL für Bereich Guttenberg bereitet Probleme - Drei Gebiete für Windkraft
Beim Bürgergespräch der CSU galt das besondere Interesse der Teilnehmer dem DSL-Anschluss in der ehemaligen Gemeinde Guttenberg. Ob er allerdings kommt, ist derzeit nicht abzusehen. Fest ist allerdings der Standort der Windräder im Hessenreuther Wald, die auch von Guttenberg und Schweißenreuth aus nicht zu übersehen sein werden.
mehr...
SV Neusorg auch mit 80 Jahren noch voller Tatendrang - Ehrenabend zum Jubiläum
Sein 80-jähriges Bestehen feiert heuer der SV Neusorg. Aus diesem Anlass lud der Jubilar zum Ehrenabend ein, dem zahlreiche Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft folgten. Viele langjährige Mitglieder konnten dabei Ehrungen entgegen nehmen.
mehr...
Neuer Mannschaftstransporter in Dienst gestellt - BRK meistert Ausbau mit viel Eigenleistung
Die BRK-Bereitschaft Wiesau hat am Samstag offiziell ihren neuen Mannschaftstransporter in Dienst gestellt. Bereitschaftsleiter Robert Wolfrum machte deutlich: "Der neue Mannschaftstransporter war zwingend notwendig, da unser bisheriger VW Bus inzwischen 20 Jahre alt war."
mehr...
Einsatz nachwachsender Rohstoffe soll sich nicht nur auf den Energiesektor beschränken - Fachseminar im Juli
Die Rohstoff- und Energiewende ist nicht nur bundesweit eine Herausforderung, sondern rückt auch innerhalb der Kommunen immer mehr ins Zentrum des Interesses. Am 3. Juli organisiert die Fachagentur
mehr...