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Marktredwitz
Den Nanga Parbat erleben
Luis Stitzinger und Alix von Melle berichten beim Alpenverein von ihren extremen Touren
Marktredwitz. (ter) Faszinierende Blicke in die Welt der Berge gewährten Luis Stitzinger und Alix von Melle. Auf Einladung des Deutschen Alpenvereins, Sektion Greiz, zeigte das bekannte deutsche Extrembergsteigerpaar den Multimedia-Vortrag "Nanga Parbat3 - Dreimal unterwegs am deutschen Schicksalsberg". Das Publikum war begeistert, dankte mit langanhaltendem Applaus.
Beeindruckende Bilder und Videosequenzen ließen die zahlreichen Zuschauer an der Expedition in den Westhimalaya teilhaben. Im pakistanischen Teil der Region Kashmir erhebt sich der Nanga Parbat, der mit 8125 Metern neunthöchste Berg der Erde. Er gilt als der am schwierigsten zu besteigende 8000er der Welt.Der "nackte Berg", wie die Übersetzung des Namens aus dem Sanskrit lautet, bekam im Laufe der Geschichte den Beinamen "deutscher Schicksalsberg". Bereits in den 1930ern mussten mehrere deutsche Bergsteiger den Versuch, den Gipfel des Nanga Parbat zu erreichen, mit dem Tod bezahlen. Bis heute starben dabei weit über 60 Bergsteiger.
Glücksgefühl
Während seiner zweimonatigen Expedition im Jahr 2008 begab sich Luis Stitzinger mehrmals auf die Gletscherhänge des Nanga Parbat. Bei seiner persönlichen Nachbetrachtung beschreibt der leidenschaftliche Bergsteiger sein Empfinden: "Nicht der Anreiz zu überleben, sondern die Tatsache, dass ich das Glück hatte, den Nanga Parbat dreimal erleben zu dürfen, steht bei mir im Vordergrund." Beim Betrachten der Expeditionsfotos konnten die Zuschauer Stitzingers Worte nachvollziehen.
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