Von Josef Maier |
23.10.2009
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Der bayerische Durchschnitt
Kommentar von Josef Maier
Es gibt kein Gesetz, das besagt, dass die Bayern immer gewinnen müssen. Aber es gibt das ungeschriebene Gesetz, dass sich Deutschlands Renommierklub nie über den Begriff "Durchschnitt" definiert. Genau dort ist er jedoch mittlerweile angekommen.
Platz sechs in der Bundesliga, in der Champions League droht nach dem kläglichen 1:2 in Bordeaux das Aus nach der Vorrunde. Die Bayern sind nicht mehr die Bayern.
Sie reden seit Jahren davon, ein großes Gebilde zu schaffen, und haben doch nur Baustellen. Statt einen albernen Kleinkrieg um Länderspieltermine und Nominierungen zu führen, sollte sich Uli Hoeneß um die wirklich wichtigen Dinge beim Rekordmeister kümmern. Es gibt genügend offene Fragen.
Warum zeigen Kicker, die bei anderen Klubs überragend waren, diese Leistungen fast nie beim FC Bayern? Jahr für Jahr stecken die Münchner Abermillionen in ihren Kader. Derzeit kommt dieses Tun einer gigantischen Geldvernichtung gleich. Und wo ist das Konzept? Vorne trampeln sich die Offensivleute über den Haufen, in der Defensive sind die Bayern so dünn besetzt wie kein anderer Profiklub.
Von Josef Maier |
23.10.2009
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Der bayerische Durchschnitt
Kommentar von Josef Maier
Und warum lernen die Bayern nicht aus ihren Fehlern? Während Teams wie Leverkusen oder der HSV immer wieder Supertalente aus Südamerika, dem wichtigsten Nachwuchsmarkt, an Land ziehen, holen die Münchner von dort Leute, die nicht einmal mittelmäßigen Ansprüchen genügen. Breno und Sosa genießen hier meist nur das süße Leben.
Die Bayern sind derzeit nur Durchschnitt. Wer etwas anderes behauptet, trägt eine überdimensionale Vereinsbrille.
Fußball
Club: Oenning will Ausrufezeichen
Nürnberg.(dpa) Mit der zuletzt siegreichen Mannschaft will der 1. FC Nürnberg seine wenig erfreuliche Auswärtsbilanz in der Fußball-Bundesliga aufpolieren. "Wir müssen auch mal ein Ausrufezeichen setzen", sagte Trainer Michael Oenning vor dem Gastspiel des in der Fremde bislang sieglosen Club am Samstag in Hoffenheim. Der FCN-Coach vertraut in Hoffenheim auf die Mannschaft, die den Altmeister beim 3:0 gegen Hertha BSC Berlin am vergangenen Samstag vorerst aus der Krise geschossen hatte.
Von Josef Maier |
23.10.2009
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Der bayerische Durchschnitt
Kommentar von Josef Maier
Dennis Diekmeier, der nach einem Allergieschock mit einem Cortisonpräparat behandelt worden war und wegen einer Schutzsperre durch die Nationale Doping-Agentur gegen die Berliner nur Zuschauer war, steht wieder zur Verfügung. In Hoffenheim soll aber die gleiche Startelf auflaufen wie gegen die Hertha. "Wir haben gegen Berlin ein gutes Spiel gemacht. Von daher ist es naheliegend, nichts zu ändern. Es sei denn, ich werde dazu gezwungen", meinte Oenning. Angelos Charisteas steht vor der Rückkehr in den Kader.
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