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Von Josef Maier  |  23.10.2009  | Netzcode: 2052718  |  170 Mal gelesen.

Der bayerische Durchschnitt

Kommentar von Josef Maier



Es gibt kein Gesetz, das besagt, dass die Bayern immer gewinnen müssen. Aber es gibt das ungeschriebene Gesetz, dass sich Deutschlands Renommierklub nie über den Begriff "Durchschnitt" definiert. Genau dort ist er jedoch mittlerweile angekommen.

Platz sechs in der Bundesliga, in der Champions League droht nach dem kläglichen 1:2 in Bordeaux das Aus nach der Vorrunde. Die Bayern sind nicht mehr die Bayern.

Sie reden seit Jahren davon, ein großes Gebilde zu schaffen, und haben doch nur Baustellen. Statt einen albernen Kleinkrieg um Länderspieltermine und Nominierungen zu führen, sollte sich Uli Hoeneß um die wirklich wichtigen Dinge beim Rekordmeister kümmern. Es gibt genügend offene Fragen.

Warum zeigen Kicker, die bei anderen Klubs überragend waren, diese Leistungen fast nie beim FC Bayern? Jahr für Jahr stecken die Münchner Abermillionen in ihren Kader. Derzeit kommt dieses Tun einer gigantischen Geldvernichtung gleich. Und wo ist das Konzept? Vorne trampeln sich die Offensivleute über den Haufen, in der Defensive sind die Bayern so dünn besetzt wie kein anderer Profiklub.

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