Leo Berberichs Flurdenkmal-Wanderweg
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| Leo Berberich vor der Kalvarienberg-Kapelle. Sie ist eine Station seines Flurdenkmal-Wanderweges. Bild: Götz |
Steil geht es den Galgenberg hinauf, wo 1650 das sichtbare Zeichen der Hochgerichtsbarkeit aufgebaut war. Am höchsten Punkt steht das Bartmann-Kriegerdenkmal. Ein Feldkreuz unter der alten Linde wurde 1861 von Johann Fleischmann in Nordamerika "aus Dankbarkeit" gestiftet.
Weiter geht es zur "G 'hängten Marter" und zur sagenumwobenen "Roten Marter". Der Wanderer ist noch in Gedanken mit der Sage vom "Aufhocken des Pudels auf dem Rücken des Försters" beschäftigt, als Leo Bäumlers Kreuzwegstationen auftauchen, die zur Judas-Thaddäus-Kapelle führen. Oberhalb erinnert ein Wegkreuz an ein Familientreffen mit Japanmissionar Karl Demleitner.
Etliche Zeugen der Geschichte grüßen in und um Feistelberg, bevor an der Straße entlang nach Oberköblitz ein Säulenstumpf auftaucht, der bis zu einem Diebstahl eine Skulptur des Heiligen Johannes von Nepomuk trug. In der Weggabelung beim alten Pfarrhof in Oberköblitz steht der Rest einer Steinmarter, gerettet von Bildhauer Leo Bäumler. Mit einem Kreuz in einem Garten an der Straße nach Wernberg endet der Flurdenkmal-Wanderweg. Es wurde 1954 aus Dankbarkeit für die Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft errichtet.
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