Weiding/Schönsee
Zum "Zahnwehkreuz"
Wanderung zu den Burgresten am Frauenstein
Der Blick für die herrliche Natur mit all den Schönheiten tut sich oft nur den "Fremden" auf. Einheimische sind in gewöhnt und nehmen vieles als selbstverständlich hin. Neue Reize tun sich auf, wenn man auf Schusters Rappen unterwegs ist und dafür bietet die Gemeinde viele Möglichkeiten.Ein besonderer Wandertipp ist die Burgruine Frauenstein. Die stolze Burg stand einst auf einem Vorsprung des langgezogenen Bergrückens, der das Schönseer Hochplateau von der Winklarner Senke trennt. Schon 1557 wird sie als "öd und zerbrochen" aufgeführt.
Übrig geblieben sind nur einige zerbröckelnde Mauerreste, ein Rundbogen und ein Brunnenschacht mitten im stillen Hochwald. Das Frauensteingebiet ist heute im Besitz der gräflichen Familie Du Moulin Eckart, die ihren Sitz im Schloss zu Winklarn hat. Bei der Burgruine steht das sogenannte "Schwarze Kreuz". Ein Splitter davon soll - so heißt es - von Zahnschmerzen befreien. Deshalb wird es im Volksmund auch "Zahnwehkreuz" genannt.
Ab dem Wasserreserv am Ende der Bergstraße in Weiding sind es auf der Markierung Nummer 4 etwa drei Kilometer bis zu den Burgresten am Frauenstein. Dieser Weg ist auch Teil des Höhenrundwegs, der auf insgesamt 27 Kilometer Länge die Bergrücken von Frauenstein, Stückstein und Drechselberg verbindet.
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