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Von (kö)  |  08.09.2009  | Netzcode: 1991810  |  1843 Mal gelesen.
Weiding/Schönsee

Paradies für Ruhe und Erholung

Weiding hat sich viele Stammgäste erobert - 570 Einwohner und 11 000 Übernachtungen

Weiding ist die kleinste Gemeinde im Landkreis
Weiding ist die kleinste Gemeinde im Landkreis Schwandorf. Von großer Bedeutung ist der Tourismus, wobei die Gemeinde insbesonders mit der herrlichen Natur punkten kann. Bilder: Götz (4)

Weiding/Schönsee. (kö) Weiding ist mit 568 Einwohnern (Stand 2008) die kleinste Gemeinde im Landkreis Schwandorf. Doch mit 11 000 Übernachtungen stellt der staatlich anerkannte Erholungsort in Sachen Tourismus weitaus größere Kommunen in den Schatten. Urlauber, die sich hier in den Gasthöfen, Pensionen und Ferienwohnungen (Kapazität insgesamt 135 Betten) teilweise seit über vierzig Jahren wohlfühlen, sind keine Seltenheit.

Den Gästen bietet sich ein sauberes Ortsbild mit
Den Gästen bietet sich ein sauberes Ortsbild mit viel Liebe zu kleinen Details.
"Eine so gute Gastronomie mit drei Wirtshäusern und entsprechend vielen Übernachtungen ist für einen kleinen Ort schon eine touristische Besonderheit": Maria Rettinger von der Tourist-Information Schönseer Land meint hier Weiding und die Zahlen geben ihr sicherlich recht.

Heimische Schmankerl



Stilvoll eingerichtet mit einer harmonischen familiären Atmosphäre, dazu aller erdenkliche Komfort bis hin zum Hallenbad, eine verheißungsvolle Speisekarte mit zünftigen Oberpfälzer Schmankerl aus heimischer Produktion, dazu Butterfasslabende, Grillbufetts, Krauteinstampfen und vieles andere mehr: Hier ist der Gast noch König und wird preiswert verwöhnt. Ein Angebot, das auch bei vielen Einheimischen richtiges Urlaubs-Feeling aufkommen lässt.

Die sogenannte "Setterlkapelle" an der
Die sogenannte "Setterlkapelle" an der Staatsstraße Weiding-Schönsee. An dieser Stelle soll Andreas Setterl 1811 zur Welt gekommen sein.


Und noch eine Besonderheit macht die erfahrene Touristikerin geltend: Die Landschaft hier ist noch ursprünglich, nicht "ausgeräumt" und von kleinen Parzellen gegliedert. Auffallend häufig trifft man hier an vielen Stellen auf Feld- und Wegkreuze, Bildstöcke, Marterln und Kapellen. Sie sind Zeugnisse traditioneller christlicher und bäuerlicher Kultur, Ausdruck der Volksfrömmigkeit und des Brauchtums und geben der heimischen Kulturlandschaft einen besonderen, unverwechselbaren Charakter.

Von Region "gefangen"



Wer sich einmal in diese Landschaft und ihre Menschen verliebt hat, ist offenbar irgendwie gefangen und kommt immer wieder. Deshalb kann die Gemeinde auf viele Stammgäste bauen, die der Region oft über Jahrzehnte die Treue halten. Zu den Weiding-Fans gehört beispielsweise auch das Ehepaar Steigerwald aus Bamberg. "Die gastliche Aufnahme, schöne Zimmer, sehr gutes Essen und die Ruhe", zählen Klaus und Irmgard Steigerwald als Argumente für Weiding auf.

Sie genießen die Ruhe und Erholung: Klaus und
Sie genießen die Ruhe und Erholung: Klaus und Irmgard Steigerwald kommen schon seit 28 Jahren nach Weiding in die "Post". Bild: Köppl


Seit 28 Jahren halten der Pensionist und seine Gattin Weiding und der Familie Beck in der "Post" die Treue. Über Bekannte, die von der Gastlichkeit und der herrlichen Natur nur so geschwärmt haben, wurde das Ehepaar auf Weiding aufmerksam. "Früher waren wir teilweise viermal im Jahr hier", sagt Klaus Steigerwald. Aber der große Garten lässt dies nicht mehr zu und so kommen die zufriedenen Gäste wenigstens einmal jährlich in das beschauliche Dörfchen.

"Wandern, die herrliche Landschaft genießen, Ruhe und Erholung finden und sich verwöhnen lassen" - mehr wollen und brauchen die beiden nicht.

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