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07.09.2009  | Netzcode: 1990315  |  1596 Mal gelesen.

Hintergrund

Eine ganze Region geprägt

Die Bayerische Braunkohlen Industrie AG hat der heutigen Industriegemeinde ihren Stempel aufgedrückt. Der Bergbau begann bereits Anfang des 18. Jahrhunderts. Die Erfolgs-Geschichte beginnt im Jahre 1800. Damals stieß Andreas Schuster beim Brunnengraben auf Braunkohle. Zwei Jahre später unternahm der damalige Ortspfarrer Georg Wolf erste Abbauversuche.

Im Jahr 1806, in Bayern regierte Max I. Josef zu Bayerns zum ersten König aufgestiegen, übernahm das königliche Oberste Bergamt die Regie. Es zeigte sich jedoch bald, dass der Untertageabbau und die schlechte Verkehrsanbindung große Probleme mit sich brachten, so dass 1846 die Einstellung des Kohleabbaues erfolgte. Oskar von Miller errichtete 1895 in Ettmannsdorf das erste Braunkohle-Kraftwerk und ebnete damit den Weg für den Abbau. Im Jahre 1906, wurde in Berlin BBI gegründet. In der Anfangszeit wurde die Kohle weitgehend im Handbetrieb abgebaut.

Später wurde rund um Wackersdorf und dem benachbarten Steinberg die Braunkohle mit riesigen Schaufelradbaggern der Erde entrissen. Anfang der 50er Jahr musste das alte Wackersdorf weichen, denn darunter befand sich eines der hochwertigsten Kohlenfelder, das heutige "Nordfeld".

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